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	<title>Kommentare zu: Wolfgang Amadeus Mozart: Eine Biographie</title>
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	<description>GeschichtsbÃ¼cher &#38; Schulliteratur</description>
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		<title>Von: Dieter Hein</title>
		<link>http://www.geschichtsbuch.org/wolfgang-amadeus-mozart-eine-biographie/comment-page-1/#comment-231</link>
		<dc:creator>Dieter Hein</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 01:37:02 +0000</pubDate>
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		<description>Auf dem Buchmarkt sind viele andere Mozart Biografien greifbar: Die klassische stammt von Alfred Einstein, einem Neffen Albert Einsteins, die schon 1945 erschienen ist.  1977 verÃ¶ffentlichte der Schriftsteller Wolfgang Hildesheimer eine vielbeachtete Biografie, doch manche seiner Werkurteile konnten Mozartliebhaber schwer verdauen: Die ZauberflÃ¶te - ein Machwerk! 1995 hat der Amerikaner Mynard Solomon eine &quot;mythenzertrÃ¼mmernde Biografie&quot; (DIE ZEIT) publiziert, deren Erkenntnisse der der italienische Historiker berÃ¼cksichtigt.  Melograni hat eine hinreiÃŸende, lebendige Biografie vorgelegt, sehr flÃ¼ssig geschrieben und ebenso flÃ¼ssig Ã¼bersetzt, die sich wie ein Roman liest.  Ob der ausgewiesene Mozart-Spezialist darin viel Neues erfÃ¤hrt, steht dahin.  Ich jedenfalls habe das Buch mit einigem Kenntniszuwachs und sehr viel VergnÃ¼gen gelesen.  AusfÃ¼hrlichen Raum widmet Melongrani dem schwierigen VerhÃ¤ltnis Mozarts zu seinem Vater, schildert eindringlich, wie sehr er ihn fast zeitlebens gÃ¤ngelte oder zu gÃ¤ngeln versuchte.  Mozart hat ja seinen Vater nur um wenige Jahre Ã¼berlebt: 1787 starb der Vater, Mozart 1791. Auch die finanzielle Situation Mozarts wird zurechtgerÃ¼ckt.  Mozart war zwar kein GroÃŸverdiener wie wenige Jahrzehnte spÃ¤ter Giuseppe Verdi nach seinen &quot;Galeerenjahren&quot;, aber er war auch nicht so bettelarm, wie es jahrzehntelang kolportiert wurde.  Wahr ist vielmehr, dass ihm der Vater, der offensichtlich unter Verarmungswahn litt, bis in die Mitte Mozarts zwanziger Jahre fast alle Einnahmen abnahm, die auch nach den Wunderkind-Jahren erheblich waren.  Mozarts GeldnÃ¶te in seinen letzten Jahren resultierten vielmehr aus der Tatsache, dass er einen sehr aufwendigen Lebensstil pflegte, nach dem Motto: ich lebe stÃ¤ndig Ã¼ber meine VerhÃ¤ltnisse, aber immer noch nicht standesgemÃ¤ÃŸ, und dass er mit seiner Oper &quot;Figaros Hochzeit&quot; dem Adel, von dem er die AuftrÃ¤ge erhielt und erwartete, vor den Kopf stieÃŸ.  Viele interessante Exkurse: beispielsweise der Ã¼ber die Urheberrechte im ausgehenden 18.  Jahrhundert: Ein Komponist wurde nur einmal bezahlt, nÃ¤mlich fÃ¼r das Schreiben der Oper und die erste AuffÃ¼hrung.  Danach konnte sich jedermann eines Werkes bedienen.  Wenn man bedenkt, wie viele Musiker und OpernhÃ¤user, KonzertsÃ¤le und Plattenfirmen heute von Mozart immer noch gut leben (einschlieÃŸlich der Handy-KlingeltÃ¶ne-Industrie) hÃ¤tte es ihm besser gehen dÃ¼rfen und mÃ¼ssen.  Erst Mozarts Sohn konnte sich in den (18)40er Jahren von einer Tantieme aus &quot;Figaros Hochzeit&quot; ein Landhaus kaufen.  Mozart blieb finanziell zeit seiner Lebens abhÃ¤ngig, zunÃ¤chst vom Salzburger Erzbischof Colloredo, desses Haushofmeister Arco Mozart den berÃ¼hmten &quot;Tritt in den Hintern&quot; versetzt haben soll (Melograni zweifelt dieses Vorkommnis an) und eben von seinen adeligen Auftraggebern.  Die Suche nach einem stÃ¤ndigen Dienstherrn (d.  h.  sicheren EinkÃ¼nften), war auch der Hauptanlass seiner vielen langen Reisen.  Immer wieder fÃ¼gt Melograni in seinen Text Briefe Mozarts und Mozarts Vater ein, die nichts von ihrer Frische verloren haben.  Man muss sich in die alte, nicht geglÃ¤ttete Orthografie einlesen, dann sind viele Formulierungen eine Quelle der Heiterkeit.  In diesem Zusammenhang sei auch auf die Gesamtausgabe der Briefe verwiesen, die dtv soeben in einer (relativ) preiswerten Ausgabe vorgelegt hat. Mozarts Geburtstag jÃ¤hrt sich am 27.  Januar 2006 zum 250.  Mal.  Die Liebhaber des Werkes, das Mozart hinterlassen hat, verneigen sich ehrfÃ¼rchtig und dankbar. 
Bewertung: 4 / 5</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Auf dem Buchmarkt sind massenhaft keineswegs derselbe Mozart Biografien greifbar: Die klassische stammt von Alfred Einstein, einem Neffen Albert Einsteins, die fr&uuml;her als gedacht 1945 erschienen ist.  1977 verÃ¶ffentlichte der Schriftsteller Wolfgang Hildesheimer eine vielbeachtete Biografie, gewiss doch manche seiner Werkurteile konnten Mozartliebhaber schwer verdauen: Die ZauberflÃ¶te &#8211; ein Machwerk! 1995 hat der Amerikaner Mynard Solomon eine &#8220;mythenzertrÃ¼mmernde Biografie&#8221; (DIE ZEIT) publiziert, deren Erkenntnisse der der italienische Historiker berÃ¼cksichtigt.  Melograni hat eine hinreiÃŸende, lebendige Biografie vorgelegt, gewaltig flÃ¼ssig geschrieben und ebenso flÃ¼ssig Ã¼bersetzt, die sich wie ein Roman liest.  Ob der ausgewiesene Mozart-Spezialist hierin viel Neues erfÃ¤hrt, steht dahin.  Ich jedenfalls habe das Buch mit einigem Kenntniszuwachs und gewaltig viel VergnÃ¼gen gelesen.  AusfÃ¼hrlichen Zimmer widmet Melongrani dem schwierigen VerhÃ¤ltnis Mozarts zu seinem Vater, schildert eindringlich, wie gewaltig er ihn ann&auml;hernd zeitlebens gÃ¤ngelte anderenfalls zu gÃ¤ngeln versuchte.  Mozart hat ja seinen Vater nur um abz&auml;hlbar gro&szlig; Ã¼berlebt: 1787 starb der Vater, Mozart 1791. Auch die finanzielle Situation Mozarts wird zurechtgerÃ¼ckt.  Mozart war freilich kein GroÃŸverdiener wie abz&auml;hlbar Jahrzehnte spÃ¤ter Giuseppe Verdi anschlie&szlig;end seinen &#8220;Galeerenjahren&#8221;, dabei er war auch keineswegs so bettelarm, wie es jahrzehntelang kolportiert wurde.  Wahr ist eher, dass ihm der Vater, der offensichtlich abw&auml;rts Verarmungswahn litt, bis in die Ausgleich Mozarts zwanziger gro&szlig; ann&auml;hernd alle Einnahmen abnahm, die auch anschlie&szlig;end den Wunderkind-Jahren betr&auml;chtlich Naturalien.  Mozarts GeldnÃ¶te in seinen letzten Jahren resultierten eher aus der Tatsache, dass er einigen gewaltig aufwendigen Lebensstil pflegte, anschlie&szlig;end dem Motto: ich lebe stÃ¤ndig Ã¼ber meine VerhÃ¤ltnisse, dabei fortw&auml;hrend keineswegs standesgemÃ¤ÃŸ, und dass er mit seiner Oper &#8220;Figaros Hochzeit&#8221; dem Adel, von dem er die AuftrÃ¤ge erhielt und erwartete, vor den Kopf stieÃŸ.  Massenhaft interessante Exkurse: beispielsweise der Ã¼ber die Urheberrechte im ausgehenden 18.  Jahrhundert: Ein Komponist wurde nur einmal bezahlt, nÃ¤mlich fÃ¼r das Abfassen der Oper und die optimal AuffÃ¼hrung.  Danach konnte sich jedermann eines Werkes bedienen.  Sobald man bedenkt, wie massenhaft Musiker und OpernhÃ¤user, KonzertsÃ¤le und Plattenfirmen heutig von Mozart fortw&auml;hrend gut leben (einschlieÃŸlich der Handy-KlingeltÃ¶ne-Industrie) hÃ¤tte es ihm aufw&auml;rts gehen dÃ¼rfen und mÃ¼ssen.  Fr&uuml;hest Mozarts Sohn konnte sich in den (18)40er Jahren von irgendwer Tantieme aus &#8220;Figaros Hochzeit&#8221; ein Landhaus kaufen.  Mozart blieb finanziell zeit seiner Lebens abhÃ¤ngig, zunÃ¤chst vom Salzburger Erzbischof Colloredo, desses Haushofmeister Arco Mozart den berÃ¼hmten &#8220;Tritt in den Hintern&#8221; versetzt besitzen Schuld (Melograni zweifelt dieses Vorkommnis an) und gleichm&auml;&szlig;ig von seinen adeligen Auftraggebern.  Die Suche anschlie&szlig;end einem stÃ¤ndigen Dienstherrn (d.  h.  sicheren EinkÃ¼nften), war auch der Hauptanlass seiner vielen langen Reisen.  Allezeit nochmals fÃ¼gt Melograni in seinen Text Briefe Mozarts und Mozarts Vater ein, die nichts von ihrer Frische verloren besitzen.  Man muss sich in die alte, keineswegs geglÃ¤ttete Orthographie einlesen, danach sind massenhaft Formulierungen eine Quelle der Heiterkeit.  In diesem Beziehung sei auch auf die Gesamtausgabe der Briefe verwiesen, die dtv soeben in irgendwer (relativ) preiswerten Verteilung vorgelegt hat. Mozarts Wiegenfest jÃ¤hrt sich am 27.  Januar 2006 zum 250.  Mal.  Die Liebhaber des Werkes, das Mozart hinterlassen hat, verneigen sich ehrfÃ¼rchtig und dankbar.<br />
Wertung: 4 / 5</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Anonymous</title>
		<link>http://www.geschichtsbuch.org/wolfgang-amadeus-mozart-eine-biographie/comment-page-1/#comment-230</link>
		<dc:creator>Anonymous</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 00:09:39 +0000</pubDate>
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		<description>Ich kann mich der Meinung meines Vor-Rezensenten eigentlich nur anschlieÃŸen.  Ich habe das Buch in wenigen AnlÃ¤ufen durchgelesen, immer bedauernd, dass es jetzt Zeit zum Schlafengehen war, oder weil ein anderer &quot;Sachzwang&quot; auftauchte.  Trotz einiger stilistischer Ungehobeltheiten (die wahrscheinlich auf das Konto der Ãœbersetzung gehen) und trotz einiger Druckfehler (z.  B.  bei Jahreszahlen) liest sich diese Biografie geradezu sÃ¼ffig.  Dazu tragen sowohl die KÃ¼rze der Kapitel als auch der psychologisch geschickte Aufbau des Buches nicht unwesentlich bei.  - Das Genie Mozart wird einem auf ganz unprÃ¤tentiÃ¶se Weise nahegebracht; man beginnt zu ahnen, welch eine auÃŸerordentliche KÃ¼nstlerpersÃ¶nlichkeit der Welt mit ihm geschenkt war ( um es etwas pathetisch auszudrÃ¼cken), und man kommt von dem Bild los, das Milos Forman mit seinem Film  &quot;Amadeus&quot; gezeichnet hat.  Dabei gerÃ¤t Melograni zu keiner Zeit ins SchwÃ¤rmen, er hÃ¤lt sich nÃ¼chtern an Dokumente, und wenn etwas nicht bewiesen werden kann, sagt er es.  Das, was Ã¼brig bleibt, ist frisch und lebendig, wir haben ein &quot;Aha!&quot;-Erlebnis nach dem anderen, sowohl was die Menschen als auch was die Zeit angeht (man denke nur daran, wie Neugeborene und SÃ¤uglinge betrachtet und behandelt wurden, oder wie die Ã„rzte auch Schwerkranke mit AderlÃ¤ssen oder EinlÃ¤ufen peinigten und eventuell ihr Ende beschleunigten), und wenn man am Ende das Buch -  mit Bedauern - zumacht, bleibt ein GefÃ¼hl groÃŸer  Dankbarkeit zurÃ¼ck. 
Bewertung: 4 / 5</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich kann mich der Meinung meines Vor-Rezensenten wesenhaft nur anschlieÃŸen.  Ich habe das Buch in wenigen AnlÃ¤ufen durchgelesen, allezeit bedauernd, dass es jetzt Uhrzeit zum Schlafengehen war, anderenfalls da ein anderer &#8220;Sachzwang&#8221; auftauchte.  Trotz einiger stilistischer Ungehobeltheiten (die h&ouml;chstwahrscheinlich auf das Konto der Ãœbersetzung gehen) und trotz einiger Druckfehler (z.  B.  bei Jahreszahlen) liest sich von dieser Art Biografie geradezu sÃ¼ffig.  zu diesem Zweck anhaben sowohl die KÃ¼rze der Kapitel als auch der psychologisch geschickte Errichtung des Buches keineswegs unwesentlich bei.  &#8211; Das Genie Mozart wird einem auf absolut unprÃ¤tentiÃ¶se Weise nahegebracht; man beginnt zu ahnen, welch eine auÃŸerordentliche KÃ¼nstlerpersÃ¶nlichkeit der Erde mit ihm geschenkt war ( um es etwas pathetisch auszudrÃ¼cken), und man kommt von dem Bild los, das Milos Forman mit seinem Film  &#8220;Amadeus&#8221; gebeutelt hat.  Dennoch gerÃ¤t Melograni zu keiner Uhrzeit ins SchwÃ¤rmen, er hÃ¤lt sich nÃ¼chtern an Unterlagen, und sobald etwas keineswegs bewiesen entwickeln kann, sagt er es.  Das, was Ã¼brig bleibt, ist alternativ und lebendig, wir besitzen ein &#8220;Aha!&#8221;-Erlebnis anschlie&szlig;end dem anderen, sowohl was die Menschen als auch was die Uhrzeit angeht (man denke nur daran, wie Neugeborene und SÃ¤uglinge betrachtet und behandelt wurden, anderenfalls wie die Ã„rzte auch Schwerkranke mit AderlÃ¤ssen anderenfalls EinlÃ¤ufen peinigten und eventuell ihr Abschluss beschleunigten), und sobald man am Abschluss das Buch &#8211;  mit Bedauern &#8211; zumacht, bleibt ein GefÃ¼hl groÃŸer  Dankbarkeit zurÃ¼ck.<br />
Wertung: 4 / 5</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: V. Gegg</title>
		<link>http://www.geschichtsbuch.org/wolfgang-amadeus-mozart-eine-biographie/comment-page-1/#comment-229</link>
		<dc:creator>V. Gegg</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 21:58:57 +0000</pubDate>
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		<description>Es ist als wÃ¼rde man Mitten ins 18.  Jahrhundert versetzt.  Die Mozart Biographie des italienischen Geschichts-Professors Pierro Melograni ist keinesfalls verstaubt sondern spannend geschrieben.  Keine Seite langweilig oder ermÃ¼dend und Ã¤usserst fundiert wiedergegeben.  Es macht richtig Spass sich in das Abenteuer Mozart hineinzuversetzten.  Dabei versteht es der Autor vorzÃ¼glich immer wieder den Bezug zu den Mozarts Werken herzustellen.  Melograni ist ein Autor, der Mozarts Werk wohl auch komplett gehÃ¶rt hat.  Ein tolles Buch, das sehr viel verrÃ¤t Ã¼ber den Komponisten aber auuch Ã¼ber den Menschen Mozart. 
Bewertung: 4 / 5</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist als wÃ¼rde man Mitten ins 18.  Jahrhundert versetzt.  Die Mozart Biographie des italienischen Geschichts-Professors Pierro Melograni ist keinesfalls verstaubt trennen spannend geschrieben.  Keine Aspekt langweilig anderenfalls ermÃ¼dend und Ã¤usserst ausgereift wiedergegeben.  Es macht richtig Spass sich in das Abenteuer Mozart hineinzuversetzten.  Dennoch versteht es der Autor vorzÃ¼glich allezeit nochmals den &szlig;œberbezug zu den Mozarts Arbeit leisten herzustellen.  Melograni ist ein Autor, der Mozarts Werk wohl auch vollst&auml;ndig gehÃ¶rt hat.  Ein tolles Buch, das gewaltig viel verrÃ¤t Ã¼ber den Komponisten dabei auuch Ã¼ber den Menschen Mozart.<br />
Wertung: 4 / 5</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Lars Bergmann</title>
		<link>http://www.geschichtsbuch.org/wolfgang-amadeus-mozart-eine-biographie/comment-page-1/#comment-228</link>
		<dc:creator>Lars Bergmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 21:54:39 +0000</pubDate>
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		<description>FÃ¼r mich war diese Bio eine echte EnttÃ¤uschung, aber vielleicht war dies vorauszusehen, wenn der Autor ein Historiker und kein echter Musikkenner ist. Melograni widmet sich in epischer Breite den Reisen: ob Mozart im Ein- oder ZweispÃ¤nner reiste, ob die Kutsche offen oder geschlossen awr, wer mitreiste, welcher Herzog ihm wann wieviele Dukaten gab, wann er wieder abreiste, wieviele Stunden er von wo nach wo brauchte etc.  Die vielen Versuche, eine Festanstellung, z. B.  bei Hofe, zu erlangen, werden minutiÃ¶s und ermÃ¼dend geschildert. VollstÃ¤ndig auÃŸen vor gelassen wird das musikalische Werk: AuÃŸer Phrasen wie &quot;furioses Finale&quot; oder &quot;mitreiÃŸende Symphonie&quot; erfÃ¤hrt man nichts Ã¼ber die musikalischen Charakteristika und das Besondere an seiner Musik, an keiner Stelle wird nÃ¤her auf ein einzelnes Werk eingegangen.  Fehlte es hier an Kenntnissen?Gegen Ende des Buches wird der Versuch von gewissen Charakterstudien unternommen, die aber sÃ¤mtlich an der OberflÃ¤che bleiben oder (schlimmer) in sich widersprÃ¼chlich sind wie z. B.  die AusfÃ¼hrungen zum Klischee &quot;Mozart als ewiges Kind&quot;. Insgesamt also fÃ¼r den Historiker leidlich interessant, nicht aber fÃ¼r den Musikkenner oder -liebhaber. 
Bewertung: 2 / 5</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>FÃ¼r mich war von dieser Art Bio eine echte EnttÃ¤uschung, dabei vielleicht war besagt vorauszusehen, sobald der Autor ein Historiker und kein echter Musikkenner ist. Melograni widmet sich in epischer Breite den Reisen: ob Mozart im Ein- anderenfalls ZweispÃ¤nner reiste, ob die Kutsche offen anderenfalls geschlossen awr, wer mitreiste, welcher Herzog ihm wann wieviele Dukaten gab, wann er nochmals abreiste, wieviele Stunden er von wo anschlie&szlig;end wo brauchte etc.  Die vielen Versuche, eine Festanstellung, z. B.  bei Hofe, zu erlangen, entwickeln minutiÃ¶s und ermÃ¼dend geschildert. VollstÃ¤ndig auÃŸen vor gelassen wird das musikalische Werk: AuÃŸer Phrasen wie &#8220;furioses Finale&#8221; anderenfalls &#8220;mitreiÃŸende Symphonie&#8221; erfÃ¤hrt man nichts Ã¼ber die musikalischen Charakteristika und das Besondere an seiner Musik, an keiner Ort wird nÃ¤her auf ein einzelnes Werk eingegangen.  Fehlte es an diesem Ort an Kenntnissen?Circa Abschluss des Buches wird der Versuch von gewissen Charakterstudien unternommen, die dabei sÃ¤mtlich an der OberflÃ¤che bleiben anderenfalls (schlimmer) in sich widersprÃ¼chlich sind wie z. B.  die AusfÃ¼hrungen zum Klischee &#8220;Mozart als ewiges Kind&#8221;. Alles eingerechnet aus dieser Richtung fÃ¼r den Historiker leidlich interessant, keineswegs dabei fÃ¼r den Musikkenner anderenfalls -liebhaber.<br />
Wertung: 2 / 5</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Ulrich Freier</title>
		<link>http://www.geschichtsbuch.org/wolfgang-amadeus-mozart-eine-biographie/comment-page-1/#comment-227</link>
		<dc:creator>Ulrich Freier</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 21:23:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.geschichtsbuch.org/wolfgang-amadeus-mozart-eine-biographie/#comment-227</guid>
		<description>Mozart Biografie.  Da sind die Erwartungen hoch gesteckt, meine waren es.  Und wurden enttÃ¤uscht.  Weder eine wirkliche Biografie, noch in irgendeiner veritablen Weise musikhistorisch aussagekrÃ¤ftig.  Ein Mischmasch, eben weder Fisch noch Fleisch.  Ohne wirkliche AHA- Erlebnisse, geprÃ¤gt von hÃ¤ufigen Vermutungen, eine sehr gewÃ¶hnungsbedÃ¼rftigen &quot; Zitierweise &quot;.  Offensichtlich ein verlagstechnisch placierter Jahrestagsband, und alles andere als wirklich vergnÃ¼glich und flÃ¼ssig zu lesen. 
stilistisch und fachlich aus meiner Sicht keinesfalls empfehlenswert !
Bewertung: 1 / 5</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mozart Biografie.  Da sind die Erwartungen in relativ gro&szlig;er H&ouml;he gesteckt, meine Naturalien es.  Und wurden enttÃ¤uscht.  Weder eine wirkliche Biografie, au&szlig;erdem in irgendeiner veritablen Weise musikhistorisch aussagekrÃ¤ftig.  Ein Mischmasch, gleichm&auml;&szlig;ig weder Fisch au&szlig;erdem Fleisch.  Abz&uuml;glich wirkliche AHA- Erlebnisse, geprÃ¤gt von hÃ¤ufigen Vermutungen, eine gewaltig gewÃ¶hnungsbedÃ¼rftigen &#8221; Zitierweise &#8220;.  Offensichtlich ein verlagstechnisch placierter Jahrestagsband, und alles keineswegs derselbe als wirklich vergnÃ¼glich und flÃ¼ssig zu durchlesen.<br />
stilistisch und fachlich aus meiner Sicht keinesfalls empfehlenswert !<br />
Wertung: 1 / 5</p>
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