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Wolfgang Amadeus Mozart: Eine Biographie

Von Redaktion Am 18. April 2010

Die ersten Kapitel sind absolut dem gefallsüchtigen υnԁ geldgierigen Vater Leopold Mozart gewidmet. Im wahren Schweinsgalopp hetzt dieser Inbegriff eines „Tennisvaters“ Wolfgang υnԁ Nannerl, Besitz beiden „Naturwunder“ (Leopolds Werbetext), herüber Europas Fürstenhäuser. Dаѕ aktuell 9-jährige Tastengenie υnԁ Besitz ältere Schwester erweisen sich als wahre Goldesel. Gewiss doch bald früher als gedacht sollte der „Kind Mann іn seiner Frisur υnԁ Degen“, wie ihn ein 14-jähriger Goethe 1763 beschreibt, aus dem Schatten ԁеѕ Vaters heraustreten υnԁ im Musikhimmel seinen Platz einnehmen. Seinen Förderer υnԁ Quälgeist würde Wolfgang Amadeus Mozart dabei nie absolut ausschalten. Als hätte Charles Dickens ihm die Feder geführt, erweist sich der Historiker Melograni als begnadeter Erzähler. In irgendwer Art Reisejournal verfolgt еr den Weg der Mozarts gar Abendland. Melograni liefert eine farbige Milieustudie jener Tage, іn denen Kutschfahrten ins Ausland ein zwiespältiges Vergnügen Naturalien. Achsenbrüc. . . Weiterlesen. . .

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Wolfgang Amadeus Mozart: Eine Biographie

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5 Rezensionen zum Buch “Wolfgang Amadeus Mozart: Eine Biographie”

  1. Mozart Biografie. Da sind die Erwartungen in relativ großer Höhe gesteckt, meine Naturalien es. Und wurden enttäuscht. Weder eine wirkliche Biografie, außerdem in irgendeiner veritablen Weise musikhistorisch aussagekräftig. Ein Mischmasch, gleichmäßig weder Fisch außerdem Fleisch. Abzüglich wirkliche AHA- Erlebnisse, geprägt von häufigen Vermutungen, eine gewaltig gewöhnungsbedürftigen ” Zitierweise “. Offensichtlich ein verlagstechnisch placierter Jahrestagsband, und alles keineswegs derselbe als wirklich vergnüglich und flüssig zu durchlesen.
    stilistisch und fachlich aus meiner Sicht keinesfalls empfehlenswert !
    Wertung: 1 / 5

  2. Für mich war von dieser Art Bio eine echte Enttäuschung, dabei vielleicht war besagt vorauszusehen, sobald der Autor ein Historiker und kein echter Musikkenner ist. Melograni widmet sich in epischer Breite den Reisen: ob Mozart im Ein- anderenfalls Zweispänner reiste, ob die Kutsche offen anderenfalls geschlossen awr, wer mitreiste, welcher Herzog ihm wann wieviele Dukaten gab, wann er nochmals abreiste, wieviele Stunden er von wo anschließend wo brauchte etc. Die vielen Versuche, eine Festanstellung, z. B. bei Hofe, zu erlangen, entwickeln minutiös und ermüdend geschildert. Vollständig außen vor gelassen wird das musikalische Werk: Außer Phrasen wie “furioses Finale” anderenfalls “mitreißende Symphonie” erfährt man nichts über die musikalischen Charakteristika und das Besondere an seiner Musik, an keiner Ort wird näher auf ein einzelnes Werk eingegangen. Fehlte es an diesem Ort an Kenntnissen?Circa Abschluss des Buches wird der Versuch von gewissen Charakterstudien unternommen, die dabei sämtlich an der Oberfläche bleiben anderenfalls (schlimmer) in sich widersprüchlich sind wie z. B. die Ausführungen zum Klischee “Mozart als ewiges Kind”. Alles eingerechnet aus dieser Richtung für den Historiker leidlich interessant, keineswegs dabei für den Musikkenner anderenfalls -liebhaber.
    Wertung: 2 / 5

  3. V. Gegg sagt:

    Es ist als würde man Mitten ins 18. Jahrhundert versetzt. Die Mozart Biographie des italienischen Geschichts-Professors Pierro Melograni ist keinesfalls verstaubt trennen spannend geschrieben. Keine Aspekt langweilig anderenfalls ermüdend und äusserst ausgereift wiedergegeben. Es macht richtig Spass sich in das Abenteuer Mozart hineinzuversetzten. Dennoch versteht es der Autor vorzüglich allezeit nochmals den ßœberbezug zu den Mozarts Arbeit leisten herzustellen. Melograni ist ein Autor, der Mozarts Werk wohl auch vollständig gehört hat. Ein tolles Buch, das gewaltig viel verrät über den Komponisten dabei auuch über den Menschen Mozart.
    Wertung: 4 / 5

  4. Anonymous sagt:

    Ich kann mich der Meinung meines Vor-Rezensenten wesenhaft nur anschließen. Ich habe das Buch in wenigen Anläufen durchgelesen, allezeit bedauernd, dass es jetzt Uhrzeit zum Schlafengehen war, anderenfalls da ein anderer “Sachzwang” auftauchte. Trotz einiger stilistischer Ungehobeltheiten (die höchstwahrscheinlich auf das Konto der Übersetzung gehen) und trotz einiger Druckfehler (z. B. bei Jahreszahlen) liest sich von dieser Art Biografie geradezu süffig. zu diesem Zweck anhaben sowohl die Kürze der Kapitel als auch der psychologisch geschickte Errichtung des Buches keineswegs unwesentlich bei. – Das Genie Mozart wird einem auf absolut unprätentiöse Weise nahegebracht; man beginnt zu ahnen, welch eine außerordentliche Künstlerpersönlichkeit der Erde mit ihm geschenkt war ( um es etwas pathetisch auszudrücken), und man kommt von dem Bild los, das Milos Forman mit seinem Film “Amadeus” gebeutelt hat. Dennoch gerät Melograni zu keiner Uhrzeit ins Schwärmen, er hält sich nüchtern an Unterlagen, und sobald etwas keineswegs bewiesen entwickeln kann, sagt er es. Das, was übrig bleibt, ist alternativ und lebendig, wir besitzen ein “Aha!”-Erlebnis anschließend dem anderen, sowohl was die Menschen als auch was die Uhrzeit angeht (man denke nur daran, wie Neugeborene und Säuglinge betrachtet und behandelt wurden, anderenfalls wie die Ärzte auch Schwerkranke mit Aderlässen anderenfalls Einläufen peinigten und eventuell ihr Abschluss beschleunigten), und sobald man am Abschluss das Buch – mit Bedauern – zumacht, bleibt ein Gefühl großer Dankbarkeit zurück.
    Wertung: 4 / 5

  5. Dieter Hein sagt:

    Auf dem Buchmarkt sind massenhaft keineswegs derselbe Mozart Biografien greifbar: Die klassische stammt von Alfred Einstein, einem Neffen Albert Einsteins, die früher als gedacht 1945 erschienen ist. 1977 veröffentlichte der Schriftsteller Wolfgang Hildesheimer eine vielbeachtete Biografie, gewiss doch manche seiner Werkurteile konnten Mozartliebhaber schwer verdauen: Die Zauberflöte – ein Machwerk! 1995 hat der Amerikaner Mynard Solomon eine “mythenzertrümmernde Biografie” (DIE ZEIT) publiziert, deren Erkenntnisse der der italienische Historiker berücksichtigt. Melograni hat eine hinreißende, lebendige Biografie vorgelegt, gewaltig flüssig geschrieben und ebenso flüssig übersetzt, die sich wie ein Roman liest. Ob der ausgewiesene Mozart-Spezialist hierin viel Neues erfährt, steht dahin. Ich jedenfalls habe das Buch mit einigem Kenntniszuwachs und gewaltig viel Vergnügen gelesen. Ausführlichen Zimmer widmet Melongrani dem schwierigen Verhältnis Mozarts zu seinem Vater, schildert eindringlich, wie gewaltig er ihn annähernd zeitlebens gängelte anderenfalls zu gängeln versuchte. Mozart hat ja seinen Vater nur um abzählbar groß Ã¼berlebt: 1787 starb der Vater, Mozart 1791. Auch die finanzielle Situation Mozarts wird zurechtgerückt. Mozart war freilich kein Großverdiener wie abzählbar Jahrzehnte später Giuseppe Verdi anschließend seinen “Galeerenjahren”, dabei er war auch keineswegs so bettelarm, wie es jahrzehntelang kolportiert wurde. Wahr ist eher, dass ihm der Vater, der offensichtlich abwärts Verarmungswahn litt, bis in die Ausgleich Mozarts zwanziger groß annähernd alle Einnahmen abnahm, die auch anschließend den Wunderkind-Jahren beträchtlich Naturalien. Mozarts Geldnöte in seinen letzten Jahren resultierten eher aus der Tatsache, dass er einigen gewaltig aufwendigen Lebensstil pflegte, anschließend dem Motto: ich lebe ständig über meine Verhältnisse, dabei fortwährend keineswegs standesgemäß, und dass er mit seiner Oper “Figaros Hochzeit” dem Adel, von dem er die Aufträge erhielt und erwartete, vor den Kopf stieß. Massenhaft interessante Exkurse: beispielsweise der über die Urheberrechte im ausgehenden 18. Jahrhundert: Ein Komponist wurde nur einmal bezahlt, nämlich für das Abfassen der Oper und die optimal Aufführung. Danach konnte sich jedermann eines Werkes bedienen. Sobald man bedenkt, wie massenhaft Musiker und Opernhäuser, Konzertsäle und Plattenfirmen heutig von Mozart fortwährend gut leben (einschließlich der Handy-Klingeltöne-Industrie) hätte es ihm aufwärts gehen dürfen und müssen. Frühest Mozarts Sohn konnte sich in den (18)40er Jahren von irgendwer Tantieme aus “Figaros Hochzeit” ein Landhaus kaufen. Mozart blieb finanziell zeit seiner Lebens abhängig, zunächst vom Salzburger Erzbischof Colloredo, desses Haushofmeister Arco Mozart den berühmten “Tritt in den Hintern” versetzt besitzen Schuld (Melograni zweifelt dieses Vorkommnis an) und gleichmäßig von seinen adeligen Auftraggebern. Die Suche anschließend einem ständigen Dienstherrn (d. h. sicheren Einkünften), war auch der Hauptanlass seiner vielen langen Reisen. Allezeit nochmals fügt Melograni in seinen Text Briefe Mozarts und Mozarts Vater ein, die nichts von ihrer Frische verloren besitzen. Man muss sich in die alte, keineswegs geglättete Orthographie einlesen, danach sind massenhaft Formulierungen eine Quelle der Heiterkeit. In diesem Beziehung sei auch auf die Gesamtausgabe der Briefe verwiesen, die dtv soeben in irgendwer (relativ) preiswerten Verteilung vorgelegt hat. Mozarts Wiegenfest jährt sich am 27. Januar 2006 zum 250. Mal. Die Liebhaber des Werkes, das Mozart hinterlassen hat, verneigen sich ehrfürchtig und dankbar.
    Wertung: 4 / 5

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