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Napoleon: Eine Biographie

Von Redaktion Am 7. Januar 2010

Aus der Amazon. de-Redaktion “So etwas kann man heutig gar keineswegs höher machen”, hat uns ein Verleger vor kurzem frühest außerdem versichert. Vοn wegen! — Früher als gedacht bevor man das optimal Kapitel dieses monumentalen Bandes gelesen hat, іѕt man νοn Freude erfüllt darüber, dass solche Bücher gleichmäßig gewiss doch außerdem möglich sind. Mіt randvollen 839 Seiten (samt der Anhang) hat der ansonsten überwiegend für den täglichen Bedarf der Süddeutschen Zeitung schreibende Journalist υnԁ studierte Historiker Johannes Willms die bei weitem umfassendste Napoleonbiografie vorgelegt, die νοn da an vielen Jahrzehnten im deutschsprachigen Zimmer im Original erschienen іѕt. Gewiss doch keineswegs nur der schiere Umfang ԁеѕ überdies gewaltig schön ausgestatteten Buches іѕt beeindruckend. Dеr Autor überzeugt vor allem gar die Souveränität, mіt der еr den historischen Stoff sowohl handwerklich als auch stilistisch beherrscht. Vοn den korsischen Anfängen ԁеѕ “Zauberlehrlings” her führt uns der Autor gar das Leben ԁеѕ Mannes, der die . . . Weiterlesen. . .

Napoleon: Eine Biographie

Beliebtheit: 26%

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5 Rezensionen zum Buch “Napoleon: Eine Biographie”

  1. Die Biographie ist erstklassig, verständlich und fesselnd. Es gibt weder am Quellenverständnis außerdem an der literarischen Aufarbeitung erkennbare Mängel.
    Wertung: 5 / 5

  2. Johnny B. sagt:

    Gewaltig ausführliches Buch mit kleiner Handschrift, man erhält gewaltig gewaltig viel Lesestoff fürs Geld.
    Interessant und unterhaltsam geschrieben, massenhaft Querverweise.
    Der Autor bringt Besitz eigene Meinung ein, vertritt eine kritische Postion.
    Besagt stört dabei gar keineswegs, es ist allezeit klar ersichtlich sobald besagt passiert.
    Wertung: 5 / 5

  3. digitalis sagt:

    Muss eine Biographie über eine bedeutende Persönlichkeit wie Napoleon dick existieren? Bei Willms sind es zirka 800 Seiten Text, was z. B. für den Leser bedeutet, sich z. B. allein über Napoleon bei Smolensk und Besitz Überquerung des Flusses Beresina 5 Seiten anzutun.
    In endloser Detailverliebtheit schildert der Autor das Leben des Korsen von Geburt bis Tod. Keineswegs höher und keineswegs weniger. Verabsolutierte Chronologie, Biographie von Tag zu Tag – sollte man sagen: Geschichtsschreibung aus dem 19. Jahrhundert?
    Um mit Formalia anzufangen: Was würden Sie von einem so umfangreichen Buch aufgerichtet sein bleiben, schließlich auch wissenschaftlichem Anspruch verpflichtet, das kein Vorwort anderenfalls Nachwort enthält (und folglich keine Aussagen des Autors darüber, wie er seinen Gegenstand angeht), auch kein Literaturverzeichnis (bei über 100 Seiten Anmerkungen)? Wäre es zuviel verlangt, da anderenfalls in anderer (leicht auffindbarer) Design eine Gesamtschau des Autors zu seinem Thema, eine Gesamtwürdigung der Persönlichkeit N. s und seiner historischen Leistung zu entdecken? Ich habe sie keineswegs gefunden.
    Ich sehe auch kaum eine Einbindung in die Napoleon-Wissenschaft; und zu dem Zweck auch keine Auseinandersetzung mit den Napoleon-Biographien vor Willms. Die m. W. neueste umfassende Biografie von A. Schom wird, soweit ich sehe, gar keineswegs erwähnt. Blättert man die Anmerkungen des Buches gar, entsteht der Eindruck, der Autor habe bei seiner Fleißarbeit annähernd nur französischsprachige Memoirenliteratur verarbeitet. Es ist vielleicht anmaßend, dabei ich glaube, als ich zu jener Uhrzeit ein Napoleon-Hauptseminar belegbar habe, höher englischsprachige Fachliteratur gelesen erwerbbar als Willms für dieses Buch. In jedem Fall dabei bleibt die Anfrage: Wo ist das Neue an diesem Buch, der eigene Aussprache, den es setzt, die neue Perspektive, die es eröffnet?
    Wie auch früher als gedacht P. Schöttler in seiner Rezension in der Uhrzeit” festgestellt hat: Keine Einbindung sozial- wirtschafts- anderenfalls mentalitätsgeschichtlicher Fragestellungen. Keine umfassenden Erklärungsansätze. Keine umfassende Lehrgebäude. Keine große” Fragestellung wird, soweit ich gesehen habe, eingehend und zusammenhängend erörtert. Mich interessiert z. B. höher die Anfrage, was Napoleon für Frankreich (Deutschland, Italien etc. ) bewirkt hat als Besitz Aktivitäten, besonders auf den Schlachtfeldern, bis ins Detail nachzuverfolgen. Ist das zuviel verlangt von irgendwer Biographie? Für mich ist dieses Buch biographischer Positivismus von vorgestern und insofern eine Enttäuschung. So sollte heutzutage (2005) keine Biographie höher aussehen.

    Wertung: 3 / 5

  4. Fodor, Lajos sagt:

    Zum Füllung
    Johannes Willms versucht erzählerisch mittels zahlreicher Aufnahmen von Zeitgenossen, der internen Briefe und Selbsterzeugnisse Bonapartes die Charakterzüge des genialen Strategen des Empire irgendwer breiten Leserschaft nahe zu bringen. Indes verfolgt er die Spuren der psychologischen Momente eines Despoten, eines zum Kaiser aufgestiegenen und gescheiterten Menschen, das Schwächen zum Trotz Europas Gesicht nachhaltig veränderte und nationales Profil bekam. Die Leser bleiben dabei in Verfilzungen des Clans Bonaparte und in den Intrigen des postrevolutionären Frankreichs verfangen. Nah den detaillierten Beschreibungen der wichtigen Feldzüge sind von dieser Art die Hauptmotive der Biographie. So bleibt das Buch den Lesern eine Synthese schuldig. Willms’ Anmerkungen, die freilich erklärend als moralische Noten abzüglich weitere Begründung auftauchen, kompensieren keineswegs die der Biographie fehlende Dialektik im Sinne der modernen Geschichtsschreibung. An diesem Ort entwickeln machtstrukturelle und konstitutionelle Ausdifferenzierungen der europäischen (allgemein) und innenfranzösischen Taktik (im besonderen) jener Epoche vermisst, der Napoleon circaübertritt und die er reformiert. Allein auf den Opportunismus eines des Krieges willen agierenden Menschen zu appellieren, dem anschließend Bonaparte, so Willms, zum Fall vorbestimmt war, reicht nur für ein eingeschränktes Resultat.

    Zur Design
    Dass ein historisches Buch recherchiert existieren Schuld, ist eine Selbstverständlichkeit und bedarf keines besonderen Lobs. Liegt solch eine Tätigkeit vor, ist von ihr mit Recht zu erwarten, dass die Bezugsquellen in eine einheitliche Design gebracht worden sind, die den Lesern die Sichzurechtfinden erleichtern Schuld. Es ist aus dieser Richtung höchst unverständlich, weshalb die Zitate im Buch mal im Fluss der Absätze, mal in eigenen Blöcken, mal klein gedruckt anderenfalls kursiv gesetzt vorkommen. Besagt zu korrigieren, wäre die Verzicht der Redaktion vergangen.
    Konträr zu Willms ernster Absicht eine moderne Biographie vorzulegen, steht die gewählte Redeweise. Man hätte den Umfang des Buchs leicht verringern können, sobald man die lax formulierten Füllsätze weggelassen hätte. Darüber anschließend außen benutzt der Autor eine antiquierte Schreibweise, die den Sprachgebrauch des 18. Jahrhunderts durchsickern lässt.

    Das Resultat
    Kurzum ist die Biographie von Johannes Willms, gebunden anderenfalls broschiert (in Frühling 2007), keineswegs vorbehaltlos zu empfehlen.

    Wertung: 2 / 5

  5. Das dickleibige Werk, sicherlich eine ungeheure Fleißarbeit, zeichnet den Kaiser gewaltig einseitig als machtbesessenen Gewaltmenschen. Trotz der Fülle der zusammengetragenen Kleinigkeiten bleibt es seltsam oberflächlich, wobei das völlige drücken irgendwer Bibliografie höchst negativ auffällt. Was es dabei abqualifiziert, ist, daß der Autor Napoleon in eine Reihe mit Hitler und Stalin stellt. Das mag zur heutigen Uhrzeit vielleicht durchaus opportun und populär existieren, da es auch an diesem Ort um Diktatoren geht, verbietet sich dabei aufgrund der verbrecherischen Charaktere dieser beiden Psychopathen, zu denen man höchstens in logischer Verbindung Lenin setzen könnte. Empfehlenswerter sind da die Biographien von Cronin, Lefebvre und Tulard, die ein gewaltig viel ausgewogeneres Bild des Kaisers bieten und Besitz ungeheure Leistung bei der Bewältigung des Chaos der Revolution, als Gesetzgeber, Verwalter und Ordner würdigen, das Genie keineswegs nur bei seinen Feldzügen erkennbar wird, trennen auch in den Zivilbereichen Unglaubliches geschaffen hat. “Das Frankreich von heutig weiß, daß es von Napoleons Pfote gestaltet wurde” (André Maurois).
    Wertung: 2 / 5

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