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	<title>Kommentare zu: Mozart.  Eine Biographie</title>
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		<title>Von: Wolfgang Haan</title>
		<link>http://www.geschichtsbuch.org/mozart-eine-biographie/comment-page-1/#comment-35</link>
		<dc:creator>Wolfgang Haan</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 12:24:57 +0000</pubDate>
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		<description>Jung stirbt, wen die Götter liebenSenta Berger liest Martin Gecks Buch „Mozart – Eine Biographie“Von Wolfgang HaanKulinarisches Gedudel„Kennen Sie Mozart?“ – Wie würde wohl die Antwort eines in einer beliebigen Stadt Befragten ausfallen: z.  B.  eines nichts Böses ahnenden Passanten, unterwegs im Einkaufszentrum, Schall bedudelt und Lärm besudelt aus jeder möglichen und unmöglichen Richtung und  Quelle, von Geschäft zu Geschäft hetzend wie ein Schnäppchenjäger im Schlussverkauf: „Das ist doch der mit den Locken und den Kugeln, oder?“ wäre eine der möglichen Antworten – damit läge die Trefferquote immerhin schon bei 50 %.  Und auf die Frage „Aber Sie kennen doch bestimmt „Die kleine Nachtmusik?“ wäre vielleicht die Reaktion ein freudestrahlendes: „Ja genau – dida dida dida dumm“. Aber - kennen wir Mozart? Und ich meine damit nicht die Kaufhausbeschallungs-, Werbe-, Kinofilm- oder Fahrstuhlversion vieler seiner berühmten Kompositionen.  Auch nicht den debil schrill lachenden, ständig betrunkenen oder Obszönitäten und Peinlichkeiten verbreitenden Clown aus Milos Formans Oscar gekröntem Film „Amadeus“ aus dem Jahre 1984. Einen Ausweg für alle Interessierten bietet das exzellente, jetzt bei der Deutschen Grammophon Literatur erschienene Hörbuch mit dem unprätentiösen Titel „Mozart - eine Biographie“.  Dieses Hörbuch basiert auf der im Rowohlt Verlag erschienenen gleichnamigen Printausgabe des Gleim-Literaturpreisträgers Martin Geck, seines Zeichens Professor an der Universität Dortmund und Autor zahlreicher, mittlerweile in 12 Sprachen übersetzter, Bücher. What difference does it make?Endlich einmal werden Käufer der Printausgabe gegenüber dem Erwerber dieses Hörbuches benachteiligt, denn der Verlag hat den Lebenslauf Mozarts, dem sich die ersten beiden CDs widmen, mit zahlreichen kurzen Musikbeispielen angereichert.  Diese Klassik-Clips wurden von so bekannten Persönlichkeiten wie z.  B.  Claudio Abbado, John Elliot Gardiner oder Karl Böhm eingespielt und sind von ausgezeichneter Klangqualität und dies, obwohl die Laufzeit der einzelnen CDs jeweils fast 80 Minuten beträgt.  Das absolute Highlight ist jedoch die dritte CD des Hörbuches, die extra für diese Produktion von Martin Geck zusammengestellt wurde und die in dieser Form einzigartig ist.  Auf dieser befinden sich, auch für den musik-wissenschaftlichen Laien leicht verständliche, informative und ausführliche Essays mit musikhistorischen oder – kritischen Anmerkungen zu Mozarts großen Werken wie z.  B.  der Oper „Don Giovanni“ oder, welche Überraschung, „Eine kleine Nachtmusik“.   Fakten! Fakten! Fakten!Natürlich kommen auch Freunde knallharter Informationen nicht zu kurz.  Auf den ersten beiden CDs befinden sich in geballter Form alle Daten, die das Herz eines jeden Musikbegeisterten höher schlagen lassen werden. In verkürzter Form gegenüber der Printversion, wobei jeder einzelne Track von einem anderen Musikstück Mozarts eingeleitet wird, erzählt uns der Autor von Mozarts Leben und Leiden, Aufstieg und Fall, Freunden und Feinden, Frauen und Freudenmädchen und vielem mehr.  Dabei verzichtet Geck erfreulicherweise auf die wohlbekannten Mozartklischees wie das vom übermächtigen Vater und unterlässt die leider übliche Psycho-Analyse des Verhältnisses von Mozart zu Frauen.  Stattdessen erzählt er mit leichter Hand und pointiertem Strich in chronologischer Reihenfolge von Mozarts Leben.  Dabei seziert er geradezu genüsslich so manchen überkommenen Mythos, löst vermeintliche Rätsel in heiße Luft auf oder beweist, dass sich angeblich fundierte Fakten aus Zitaten literarischer Werke, z.  B.  E. T. A.  Hoffmanns, abgeleitet haben.  Wienerischer CharmeSenta Berger, gebürtige Wienerin und eine der erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen, trägt mit Ihrer Fähigkeit,  dem Text Leben zu verleihen, immens viel zur Atmosphäre des Hörbuches bei.  Dabei beschränkt Sie sich nicht nur auf kleine Schwankungen in der Tonhöhe oder Klangfarbe sondern greift dabei auf die volle Klaviatur Ihrer sprachlichen Möglichkeiten zurück.  Egal, ob es sich dabei um fremdsprachige Zitate, Zeitungsartikel, Briefe, Passagen aus literarischen Werken oder um Gecks originären Text handelt, stets trifft sie exakt und scheinbar völlig mühelos den richtigen Ton.  Das absolute Highlight sind jedoch die Stellen, denen Sie durch einen leichten wienerischen Akzent besonderen Charme verleit oder wenn Sie in breitestem, ordinären wienerischen Dialekt Briefe vorträgt.  Bemerkenswert ist, welche Wärme Sie in Ihre Stimme zu legen vermag.  Dadurch bekommt die naturgemäß sachliche Sprache einer Biographie eine zutiefst menschliche, teilnahmsvolle Dimension, die der Figur Mozarts eine bemerkenswerte Fragilität einräumt ohne in Sentimentalität oder Kitsch abzudriften.  An den passenden Stellen tritt dadurch das „Genie Mozart“ in den Hintergrund und macht den Blick frei auf die Tragödie des „Wunderkind Mozart“; eines Wunderkindes, dessen Musik sich auch nach über 200 Jahren noch immer ungebrochen größter Popularität erfreut. Dem Hörbuch liegt ein mehrseitiges Booklet bei, das naturgemäß bei einer Biographie nicht viele Informationen zum Buch enthalten kann.  Dafür sind die Daten zum Autor und zur Sprecherin erschöpfend und zu den einzelnen Interpreten hervorragend.  Die Trackliste ist, wie von Deutsche Grammophon Literatur gewohnt, präzise und ausführlich und wird noch durch Hinweise auf Neu-Veröffentlichungen anlässlich des 250.  Geburtstags Mozarts 2006 ergänzt. 
Bewertung: 5 / 5</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Jung stirbt, wen die Götter liebenSenta Berger liest Martin Gecks Buch „Mozart – Eine Biographie“Von Wolfgang HaanKulinarisches Gedudel„Kennen Sie Mozart?“ – Wie würde wohl die Antwort eines in irgendwer beliebigen Gro&szlig;stadt Befragten ausfallen: z.  B.  eines nichts Böses ahnenden Passanten, auf Achse im Einkaufszentrum, Schall bedudelt und Lärm besudelt aus alle möglichen und unmöglichen Richtung und  Quelle, von Geschäft zu Geschäft hetzend wie ein Schnäppchenjäger im Schlussverkauf: „Das ist gewiss doch der mit den Locken und den Kollern, anderenfalls?“ wäre eine der möglichen Antworten – zu dem Zweck läge die Trefferquote immerhin fr&uuml;her als gedacht bei 50 %.  Und auf die Anfrage „Dabei Sie kennen gewiss doch energisch „Die Kind Nachtmusik?“ wäre vielleicht die Reaktion ein freudestrahlendes: „Ja genau – dida dida dida dumm“. Dabei &#8211; kennen wir Mozart? Und ich meine zu dem Zweck keineswegs die Kaufhausbeschallungs-, Werbe-, Zellulloid- anderenfalls Fahrstuhlversion vieler seiner berühmten Kompositionen.  Auch keineswegs den debil schrill lachenden, ständig betrunkenen anderenfalls Obszönitäten und Peinlichkeiten verbreitenden Clown aus Milos Formans Oscar gekröntem Film „Amadeus“ aus dem gro&szlig; 1984. Einigen Ausweg für alle Interessierten bietet das exzellente, jetzt bei der Deutschen Grammophon Literatur erschienene Hörbuch mit dem unprätentiösen Rang „Mozart &#8211; eine Biographie“.  das Hörbuch basiert auf der im Rowohlt Verlagshaus erschienenen gleichnamigen Printausgabe des Gleim-Literaturpreisträgers Martin Geck, seines Zeichens Ausbilder an der Universität Dortmund und Autor zahlreicher, mittlerweile in 12 Sprachen übersetzter, Bücher. What difference does it make?Endlich einmal entwickeln Käufer der Printausgabe circaüber dem Erwerber dieses Hörbuches benachteiligt, da der Verlagshaus hat den Lebenslauf Mozarts, dem sich die ersten beiden CDs widmen, mit zahlreichen kurzen Musikbeispielen angereichert.  Von dieser Art Klassik-Clips wurden von so bekannten Persönlichkeiten wie z.  B.  Claudio Abbado, John Elliot Gardiner anderenfalls Karl Böhm eingespielt und sind von ausgezeichneter Klangqualität und besagt, demungeachtet die Laufzeit der einzelnen CDs je ann&auml;hernd 80 Minuten beträgt.  Das absolute Highlight ist dabei die Unbeteiligte CD des Hörbuches, die extra für von dieser Art Herstellung von Martin Geck zusammengestellt wurde und die in dieser Design au&szlig;erordentlich ist.  Auf dieser befinden sich, auch für den musik-wissenschaftlichen Laien leicht verständliche, informative und ausführliche Essays mit musikhistorischen anderenfalls – kritischen Anmerkungen zu Mozarts großen Arbeit leisten wie z.  B.  der Oper „Don Giovanni“ anderenfalls, mehrere Überraschung, „Eine Kind Nachtmusik“.   Fakten! Fakten! Fakten!Natürlich kommen auch Freunde knallharter Informationen keineswegs zu knapp.  Auf den ersten beiden CDs befinden sich in geballter Design alle Angaben, die das Herz eines jeden Musikbegeisterten höher schlagen lassen entwickeln. In verkürzter Design circaüber der Printversion, wobei alle einzelne Track von einem anderen Musikstück Mozarts eingeleitet wird, erzählt uns der Autor von Mozarts Leben und Leiden, Besteigung und Fall, Freunden und Feinden, Frauen und Freudenmädchen und vielem h&ouml;her.  Dennoch verzichtet Geck erfreulicherweise auf die wohlbekannten Mozartklischees wie das vom übermächtigen Vater und unterlässt die leider übliche Psycho-Auswertung des Verhältnisses von Mozart zu Frauen.  Stattdessen erzählt er mit leichter Pfote und pointiertem Strich in chronologischer Reihenfolge von Mozarts Leben.  Dennoch seziert er geradezu genüsslich so manchen überkommenen Mythos, löst vermeintliche Rätsel in heiße Luft auf anderenfalls beweist, dass sich angeblich fundierte Fakten aus Zitaten literarischer Werke, z.  B.  E. T. A.  Hoffmanns, abgeleitet besitzen.  Wienerischer CharmeSenta Berger, gebürtige Wienerin und eine der erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen, trägt mit Ihrer Fähigkeit,  dem Text Leben zu verleihen, immens viel zur Atmosphäre des Hörbuches bei.  Dennoch beschränkt Sie sich keineswegs nur auf Kind Schwankungen in der Tonhöhe anderenfalls Klangfarbe trennen greift dennoch auf die volle Klaviatur Ihrer sprachlichen Möglichkeiten zurück.  Egal, ob es sich dennoch um fremdsprachige Zitate, Zeitungsartikel, Briefe, Passagen aus literarischen Arbeit leisten anderenfalls um Gecks originären Text handelt, stets trifft sie exakt und scheinbar völlig mühelos den richtigen Ton.  Das absolute Highlight sind dabei die Stellen, denen Sie gar einigen leichten wienerischen Aussprache besonderen Charme verleit anderenfalls sobald Sie in breitestem, ordinären wienerischen Dialekt Briefe vorträgt.  Bemerkenswert ist, mehrere Wärme Sie in Ihre Stimme zu legen vermag.  Aus dieser Richtung bekommt die naturgemäß sachliche Redeweise irgendwer Biographie eine abgrundtief menschliche, teilnahmsvolle Dimension, die der Figur Mozarts eine bemerkenswerte Fragilität einräumt abz&uuml;glich in Sentimentalität anderenfalls Kitsch abzudriften.  An den passenden Stellen tritt aus dieser Richtung das „Genie Mozart“ in den Beziehung und macht den Blick frei auf die Tragödie des „Wunderkind Mozart“; eines Wunderkindes, das Musik sich auch anschlie&szlig;end über 200 Jahren au&szlig;erdem allezeit ungebrochen größter Popularität erfreut. Dem Hörbuch liegt ein mehrseitiges Booklet bei, das naturgemäß bei irgendwer Biographie keineswegs massenhaft Informationen zum Buch enthalten kann.  Dafür sind die Angaben zum Autor und zur Sprecherin erschöpfend und zu den einzelnen Interpreten hervorragend.  Die Trackliste ist, wie von Deutsche Grammophon Literatur gewohnt, präzise und ausführlich und wird au&szlig;erdem gar Hinweise auf Neu-Veröffentlichungen anlässlich des 250.  Geburtstags Mozarts 2006 ergänzt.<br />
Wertung: 5 / 5</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: H. J. Klaus</title>
		<link>http://www.geschichtsbuch.org/mozart-eine-biographie/comment-page-1/#comment-34</link>
		<dc:creator>H. J. Klaus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 10:08:00 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist, was Amadé Mozart, wie er seinen Namen meist selber schrieb, mit seiner Musik nach Geck geleistet hat.  Das ist aber auch, was der Autor mit seinem Buch leistet.  Geck ist Musikprofessor und er hat schon über andere grosse Komponisten geschrieben, so über Bach, Mendelsohn und Beethoven.  Er ist mithin ein etablierter, grosser Fachmann. 

Der Untertitel heisst &quot;Eine Biographie&quot;.  Das stimmt, aber es ist mehr als das.  Der Reihe nach. 

Der erste Teil ist die Mozart-Biographie.  Geck hält sich eng an die Quellen und er berichtigt manches, was in der Mozart-Biographik, die schon kurz nach seinem Tod anhob, krumm gelaufen war.  Mozart wird uns als erfolgreicher, freier Künstler präsentiert, der bis in seine Todesnacht gearbeitet hat und am Abend noch Leute zur Probe zuhause hatte.  Alles ist nachvollziehbar und sehr gut lesbar. 

Dann gibt es einen zweiten Teil, der sich der Musik widmet.  Ich als weitgehender Laie dachte mir, dass mir das zu hoch sein würde.  Aber nein, auch dieser Teil erwies sich als interessant und verständlich.  Hier wir der Entstehungsgeschichte und den Aufführungsbedingungen nachgegangen und die Eigenarten der einzelnen Opern, der Klavierkonzerte und einigem anderen besprochen.  Alles erscheint locker und leicht, gut recherchiert, professoral in der Übersicht und im Ausgreifen in das kulturelle und historische Umfeld, aber elegant und witzig geschrieben.  

Zusammengefasst also müsste der Titel heissen: Ein Mozartbuch; sein Leben und seine Musik. 

Ich kann dieses Mozartbuch allen empfehlen, selbst denen, die nur wenig mit Musik zu tun haben und nur wenig davon wissen.  Es ist eine wirklich feine und dennoch edukative Lektüre, ein sehrsehr gutes Sachbuch, das alles leistet, was ein Sachbuch leisten kann. 
 
Und Mozart ist in der Menschheitsgeschichte einer der seltenen Giganten.  Man darf also ruhig etwas über ihn wissen.  Dieses Buch ist ihre Quelle!

Bewertung: 5 / 5</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist, was Amadé Mozart, wie er seinen Namen &uuml;berwiegend selber schrieb, mit seiner Musik anschlie&szlig;end Geck geleistet hat.  Das ist dabei auch, was der Autor mit seinem Buch leistet.  Geck ist Musikprofessor und er hat fr&uuml;her als gedacht über keineswegs derselbe grosse Komponisten geschrieben, so über Bach, Mendelsohn und Beethoven.  Er ist mithin ein etablierter, grosser Fachmann. </p>
<p>Der Untertitel heisst &#8220;Eine Biographie&#8221;.  Das stimmt, dabei es ist h&ouml;her als das.  Der Reihe anschlie&szlig;end. </p>
<p>Der optimal Einzelheit ist die Mozart-Biographie.  Geck hält sich eng an die herausflie&szlig;en und er berichtigt manches, was in der Mozart-Biographik, die fr&uuml;her als gedacht knapp anschlie&szlig;end seinem Tod anhob, krumm gelaufen war.  Mozart wird uns als erfolgreicher, Br&auml;utigam Künstler präsentiert, der bis in Besitz Todesnacht gearbeitet hat und am Abendstunde au&szlig;erdem Leute zur Probe zuhause hatte.  Alles ist nachvollziehbar und gewaltig gut lesbar. </p>
<p>Danach gibt es einigen zweiten Einzelheit, der sich der Musik widmet.  Ich als weitgehender Laie dachte mir, dass mir das zu in relativ gro&szlig;er H&ouml;he existieren würde.  Dabei nein, auch dieser Einzelheit erwies sich als interessant und verständlich.  An diesem Ort wir der Entstehungsgeschichte und den Aufführungsbedingungen nachgegangen und die Eigenarten der einzelnen Opern, der Klavierkonzerte und einigem anderen besprochen.  Alles erscheint locker und leicht, gut recherchiert, professoral in der Übersicht und im Ausgreifen in das kulturelle und historische Umfeld, dabei elegant und witzig geschrieben.  </p>
<p>Zusammengefasst aus dieser Richtung müsste der Rang heissen: Ein Mozartbuch; existieren Leben und Besitz Musik. </p>
<p>Ich kann dieses Mozartbuch allen empfehlen, selbst denen, die nur belanglos mit Musik zu tun besitzen und nur belanglos davon Kenntnis haben.  Es ist eine wirklich feine und demungeachtet edukative Lektüre, ein sehrsehr gutes Sachbuch, das alles leistet, was ein Sachbuch leisten kann. </p>
<p>Und Mozart ist in der Menschheitsgeschichte irgendwer der seltenen Giganten.  Man darf aus dieser Richtung ruhig etwas über ihn Kenntnis haben.  das Buch ist ihre Quelle!</p>
<p>Wertung: 5 / 5</p>
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	<item>
		<title>Von: baroquemaniac</title>
		<link>http://www.geschichtsbuch.org/mozart-eine-biographie/comment-page-1/#comment-33</link>
		<dc:creator>baroquemaniac</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 09:59:12 +0000</pubDate>
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		<description>&#039;Mozart.  Eine Biographie&#039; verkünden Schutzumschlag und Titelseite und führen damit sogleich in die Irre: Denn der im engeren Sinn biographische Teil, der die Chronologie von Mozarts Leben verfolgt, endet bereits nach der Hälfte des ca.  400seitigen Texts; es folgen drei Kapitel zur Ästhetik (ca.  35 Seiten) sowie 12 Kapitel zum Werk, kein systematischer Gesamtüberblick, sondern Kommentare zu wichtigen Werken bzw.  Werkkomplexen.  Nun gut, eine gewisse Unschärfe im Titel, aber was soll man sich lange dabei aufhalten, wenn die launige Aufmachung des Buches (Illustrationen von F. W. Bernstein) und gefällige Kapitelüberschriften (&quot;Genie auf dem Sprung&quot;, &quot;Harlequin komponiert&quot;, &quot;Ein Kapitel für Liebhaber: Die Klavierkonzerte&quot;) angenehme, sogar unterhaltsame Lektüre verheißen - und da der Autor im Vorwort vermerkt, man könne überall einsteigen, warum nicht z. B.  mit dem Kapitel &quot;Wer spricht da von Wiener &#039;Klassik&#039;?&quot; aus dem Ästhetik-Teil.  Interessante Fragestellung  - wie berechtigt ist dieser Begriff eigentlich, den man so leichtfertig benutzt? Ja, das will ich wissen, schlage das Kapitel auf uns lese dann z.  B.  auf S. 236: &quot;Während man die Gemeinsamkeit in klassizistischer Sicht gern als eine zentripedale Kraft sieht, die zur Reinheit, Eindeutigkeit und Geschlossenheit des Systems tendiert, dominieren in Wahrheit die zentrifugalen Kräfte, die von einem idealen Zentrum wegdrängen und eine Vielfalt von Mutationen hervorbringen&quot; . . .  Nach mehreren solcher Passagen überlege ich, ob mir jemand das Buch wieder so verschweißen kann, dass ich es in die Buchhandlung zurückbringen kann; aber: vielleicht entsprechen andere Kapitel eher meinen Vorstellungen, und so wende ich mich dem biographischen Teil zu.  Eine gewisse Erleichterung: Das ist wenigstens über weite Strecken ein flüssig geschriebener und gut lesbarer Lebensabriss; freilich, gelegentlich wird auch hier das schwere Geschütz der Kulturtheorie aufgefahren (&quot;die Differenz . . .  die nicht erst seit Derrida das Eigentliche in der Kunst bedingt&quot; S. 35) und überhaupt eignet den Ausführungen eine schillernde stilistische Vielfalt: Da wird einmal tiefsinnig-spekulativ räsonniert, wenn die Komponisten eingeteilt werden in &quot;Philosophen&quot; (&quot;jedes Opus . . .  ist individuelle Ausformung eines übergeordneten Gedankens&quot;) und &quot;Sänger&quot; ( &quot;. . .  sind auf Kommunikation angewiesen, können sich nicht allein über Struktur vermitteln&quot;, S. 48); dann begegnet die betuliche Poesie volkstümlicher Konzertführer (zum Schlusssatz des Violinkonzerts KV 216: &quot;Mit spitzen Schritten betritt eine kleine Primadonna die Bühne; doch schon bald verläuft sich ihre Empörung&quot;, S. 67); wieder Anderes ist nachlässig hingeschrieben, als habe man es mit einem schwach redigierten Vorlesungsmanuskript zu tun: &quot;Dieser Dr.  Ludwig Alois Ferdinand von Köchel ist ein durchaus interessanter Mann gewesen. &quot; (S. 133)Über die Werkkommentare des Autors kann ich nur wenig sagen.  Ich habe einen Blick in das Kapitel über die Klavierkonzerte geworfen, verspürte allerdings wenig Lust, in diesem Zusammenhang &quot;auf den komplexen Dialog-Begriff von Michail Bachtin zurück[zu]greifen, den er innerhalb seiner Untersuchung karnevalesker Romanstrukturen entwickelt hat&quot; (S. 346).  Auch den Phrasen des laut Autor &quot;als Mozart-Essayist höchst originelle[n] erste[n] Außenminister[s] der Sowjetrepublik&quot;, Georgi W.  Tschitscherin, konnte ich wenig abgewinnen (&quot;jedes [der Klavierkonzerte] für sich eine besondere Welt mit unermeßlichem Inhalt&quot;, S. 357), und als für den simplen Sachverhalt, dass Mozart in einem Konzert Jagdmotive verwendet, das Modewort &#039;Intertextualität&#039; herhalten musste (S. 355), dachte ich, so, jetzt reicht&#039;s.   Fragt sich nur noch, an welches Zielpublikum Autor und Verlag eigentlich dachten.  Dieses &#039;Biographie&#039; enthält sicher Material in Fülle, um sowohl Liebhaber als auch Fachpublikum zu verstimmen. 
Bewertung: 2 / 5</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8216;Mozart.  Eine Biographie&#8217; verkünden Schutzumschlag und Titelseite und führen zu dem Zweck sogleich in die Irre: Da der im engeren Sinn biographische Einzelheit, der die Chronologie von Mozarts Leben verfolgt, endet bereits anschlie&szlig;end der Hälfte des ca.  400seitigen Texts; es gehorchen drei Kapitel zur Ästhetik (ca.  35 Seiten) wie auch 12 Kapitel zum Werk, kein systematischer Gesamtüberblick, trennen Kommentare zu wichtigen Arbeit leisten bzw.  Werkkomplexen.  Nun gut, eine gewisse Unschärfe im Rang, dabei was Schuld man sich lange dennoch aufhalten, sobald die launige Aufmachung des Buches (Illustrationen von F. W. Bernstein) und gefällige Kapitelüberschriften (&#8220;Genie auf dem Satz&#8221;, &#8220;Harlequin komponiert&#8221;, &#8220;Ein Kapitel für Liebhaber: Die Klavierkonzerte&#8221;) angenehme, sogar unterhaltsame Lektüre verheißen &#8211; und da der Autor im Vorwort vermerkt, man könne überall Besitz T&auml;tigkeit leihen, warum keineswegs z. B.  mit dem Kapitel &#8220;Wer spricht da von Wiener &#8216;Klassik&#8217;?&#8221; aus dem Ästhetik-Einzelheit.  Interessante Fragestellung  &#8211; wie berechtigt ist dieser Ausdruck wesenhaft, den man so leichtfertig benutzt? Ja, das will ich Kenntnis haben, schlage das Kapitel auf uns lese danach z.  B.  auf S. 236: &#8220;Während man die Gemeinsamkeit in klassizistischer Sicht gern als eine zentripedale vermittels sieht, die zur Reinheit, Eindeutigkeit und Geschlossenheit des Systems tendiert, dominieren in Wahrheit die zentrifugalen Kräfte, die von einem idealen Zentrum wegdrängen und eine Vielfalt von Mutationen hervorbringen&#8221; . . .  Anschlie&szlig;end mehreren solcher Passagen überlege ich, ob mir jemand das Buch nochmals so verschweißen kann, dass ich es in die Buchhandlung zurückbringen kann; dabei: vielleicht entsprechen keineswegs derselbe Kapitel fr&uuml;her meinen Vorstellungen, und so wende ich mich dem biographischen Einzelheit zu.  Eine gewisse Erleichterung: Das ist wenigstens über weite Strecken ein flüssig geschriebener und gut lesbarer Lebensabriss; freilich, gelegentlich wird auch an diesem Ort das schwere Geschütz der Kulturtheorie aufgefahren (&#8220;die Unterschied . . .  die keineswegs fr&uuml;hest von da an Derrida das Eigentliche in der Kunst bedingt&#8221; S. 35) und überhaupt eignet den Ausführungen eine schillernde stilistische Vielfalt: Da wird einmal tiefsinnig-spekulativ räsonniert, sobald die Komponisten eingeteilt entwickeln in &#8220;Philosophen&#8221; (&#8220;jedes Opus . . .  ist individuelle Ausformung eines übergeordneten Gedankens&#8221;) und &#8220;Sänger&#8221; ( &#8220;. . .  sind auf Verst&auml;ndigung angewiesen, können sich keineswegs allein über Struktur vermitteln&#8221;, S. 48); danach begegnet die betuliche Poesie volkstümlicher Konzertführer (zum Schlusssatz des Violinkonzerts KV 216: &#8220;Mit spitzen Schritten betritt eine Kind Primadonna die Bühne; gewiss doch fr&uuml;her als gedacht bald verläuft sich ihre Empörung&#8221;, S. 67); nochmals Anderes ist nachlässig hingeschrieben, als habe man es mit einem schwach redigierten Vorlesungsmanuskript zu tun: &#8220;der da Dr.  Ludwig Alois Ferdinand von Köchel ist ein durchaus interessanter Mann vergangen. &#8221; (S. 133)Über die Werkkommentare des Autors kann ich nur belanglos sagen.  Ich habe einigen Blick in das Kapitel über die Klavierkonzerte geworfen, verspürte aber gewiss belanglos Lust, in diesem Beziehung &#8220;auf den komplexen Dialog-Ausdruck von Michail Bachtin zurück[zu]greifen, den er binnen seiner Untersuchung karnevalesker Romanstrukturen ausgewachsen hat&#8221; (S. 346).  Auch den Phrasen des laut Autor &#8220;als Mozart-Essayist höchst originelle[n] optimal[n] Außenminister[s] der Sowjetrepublik&#8221;, Georgi W.  Tschitscherin, konnte ich belanglos abgewinnen (&#8220;jedes [der Klavierkonzerte] für sich eine besondere Erde mit unermeßlichem F&uuml;llung&#8221;, S. 357), und als für den simplen Sachverhalt, dass Mozart in einem Konzert Jagdmotive verwendet, das Modewort &#8216;Intertextualität&#8217; herhalten musste (S. 355), dachte ich, so, jetzt reicht&#8217;s.   Fragt sich nur au&szlig;erdem, an das Zielpublikum Autor und Verlagshaus wesenhaft dachten.  das &#8216;Biographie&#8217; enthält sicher Material in Fülle, um sowohl Liebhaber als auch Fachpublikum zu verstimmen.<br />
Wertung: 2 / 5</p>
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		<title>Von: FrizzText</title>
		<link>http://www.geschichtsbuch.org/mozart-eine-biographie/comment-page-1/#comment-32</link>
		<dc:creator>FrizzText</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 09:11:32 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Wer schreibt hat Vorgänger&quot;, weiß der Dortmunder Musikwissenschaftler Prof.  Martin Geck, und wenn es um Mozart geht, sind sogar die berühmtesten Denker mit dabei.  Musik war allerdings nicht die Stärke des großen Immanuel KANT, und so kommt es, dass KANT instrumentale Musik vergleicht mit &quot;Tapetenmustern oder Rankenwerk auf Bilderrahmen. &quot; Ein bisschen mehr Mühe sollte man sich schon geben mit Mozart.  Der legendäre Theologe KARL BARTH formulierte dann auch anlässlich eines Festvortrages mit dem Titel &quot;Mozarts Freiheit&quot;, wer Mozart höre, der dürfe sich als Mensch fühlen, &quot;als der schlaue Basilio und als der zärtliche Cherubino, als Don Juan, der Held, als der Feigling Leporello, als die sanfte Pamina und als die tobende Königin der Nacht, als die alles verzeihende Gräfin und als die entsetzlich eifersüchtige Elektra, er darf sich als der weise Sarastro und als der närrische Papageno, die in uns alle stecken - er darf sich als dem Tod Verfallene und als der noch und noch Lebende, die wir ja alles sind, verstanden und selber zur Freiheit berufen fühlen. &quot; Na, da hat Martin Geck ja festlich Zitierbares ausgegraben.  Da wird man schon mürrisch und wie mit kaltem Wasser übergossen, wenn man sich den komprimierten ADORNO durch die Zähne ziehen muss: &quot;Nur darum ist seine Klassizität vorm Vorwurf des Klassizismus gefeit, weil sie am Rande einer Desintegration angesiedelt ist. &quot; Was ADORNO, der konsequente Deserteur unter den Denkern, als &quot;dekonstruktivistische&quot; Desintegrationskraft feiert, - dies provoziert den BACH-Sohn Carl Philipp Emanuel zur Schimpfkanonade: &quot;Alles muss närrisch und komisch sein!&quot; Närrisch? Man soll das &quot;Karnevaleske&quot; in seiner Kreativität nicht bagatellisieren.  Martin Geck spricht vom &quot;harlekinesquen&quot; Mozartscher Genialität, die wie eine Atempause auftauche zwischen der strengen und vernünftigen Klassik und der zuweilen erdrückende Emotionen erweckenden Romantik.  Was MOZART alles leistet, kann man übrigens im Umkehrschluss auch aus dem Gemecker NIETZSCHES herauslesen, der sich über WAGNER äußerst verächtlich ausließ: &quot;Meine Einwände: . . .  dass ich nicht mehr leicht atme, wenn diese Musik auf mich wirkt; dass alsbald mein Fuß gegen sie böse wird und revoltiert - er verlangt von der Musik die Entzückungen, welche in gutem Gehen, Schreiten, Springen, Tanzen liegen.  Protestiert aber nicht auch mein Magen? mein Herz? mein Blutkreislauf? mein Eingeweide?&quot; - MOZART hingegen macht alles richtig.  Martin Geck (nebenbei unterstützt durch 28 Zeichnungen des Karikaturisten F.  W.  Bernstein) formuliert, sich durchaus würdig erweisend dieser vieltönigen Meinungspartitur: &quot;Zwischen BACH und BEETHOVEN das große Aufatmen: keine Predigt, kein Bekenntnis, kein Ethos, kein deutscher Tiefsinn, sondern Freiheit.  Freiheit des Agierens, des Fühlens und Denkens. &quot; Ich glaube, hätte es für MOZART die Möglichkeit gegeben und hätte er die Zeit überhaupt dazu gefunden, er hätte mit höchstem Vergnügen diese Biographie von Geck förmlich verschlungen. 
Bewertung: 5 / 5</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Wer schreibt hat Vorgänger&#8221;, weiß der Dortmunder Musikwissenschaftler Prof.  Martin Geck, und sobald es um Mozart geht, sind sogar die berühmtesten Denker mit dennoch.  Musik war aber gewiss keineswegs die Stärke des großen Immanuel KANT, und so kommt es, dass KANT instrumentale Musik vergleicht mit &#8220;Tapetenmustern anderenfalls Rankenwerk auf Bilderrahmen. &#8221; Ein bisschen h&ouml;her Mühe sollte man sich fr&uuml;her als gedacht hergeben mit Mozart.  Der legendäre Theologe KARL BARTH formulierte danach auch anlässlich eines Festvortrages mit dem Rang &#8220;Mozarts Freiheit&#8221;, wer Mozart höre, der dürfe sich als Mensch fühlen, &#8220;als der schlaue Basilio und als der zärtliche Cherubino, als Don Juan, der Held, als der Feigling Leporello, als die sanfte Pamina und als die tobende Königin der Dunkelheit, als die alles verzeihende Gräfin und als die entsetzlich eifersüchtige Elektra, er darf sich als der weise Sarastro und als der närrische Papageno, die in uns alle stecken &#8211; er darf sich als dem Tod Verfallene und als der au&szlig;erdem und au&szlig;erdem Lebende, die wir ja alles sind, verstanden und selber zur Freiheit berufen fühlen. &#8221; Na, da hat Martin Geck ja festlich Zitierbares ausgegraben.  Da wird man fr&uuml;her als gedacht mürrisch und wie mit kaltem Aquatisch übergossen, sobald man sich den komprimierten ADORNO gar die Zähne ziehen muss: &#8220;Nur darum ist Besitz Klassizität vorm Vorwurf des Klassizismus gefeit, da sie am Rande irgendwer Desintegration angesiedelt ist. &#8221; Was ADORNO, der konsequente Deserteur abw&auml;rts den Denkern, als &#8220;dekonstruktivistische&#8221; Desintegrationskraft feiert, &#8211; besagt provoziert den BACH-Sohn Carl Philipp Emanuel zur Schimpfkanonade: &#8220;Alles muss närrisch und komisch existieren!&#8221; Närrisch? Man Schuld das &#8220;Karnevaleske&#8221; in seiner Kreativität keineswegs bagatellisieren.  Martin Geck spricht vom &#8220;harlekinesquen&#8221; Mozartscher Genialität, die wie eine Atempause auftauche inmitten der strengen und vernünftigen Klassik und der zuweilen erdrückende Emotionen erweckenden Schw&auml;rmerei.  Was MOZART alles leistet, kann man übrigens im Umkehrschluss auch aus dem Gemecker NIETZSCHES herauslesen, der sich über WAGNER äußfr&uuml;hest verächtlich ausließ: &#8220;Meine Einwände: . . .  dass ich keineswegs h&ouml;her leicht atme, sobald von dieser Art Musik auf mich wirkt; dass alsbald mein Fuß circa sie böse wird und revoltiert &#8211; er verlangt von der Musik die Entzückungen, mehrere in gutem Gehen, Schreiten, H&uuml;pfen, Tanzen liegen.  Protestiert dabei keineswegs auch mein Magen? mein Herz? mein Zirkulation? mein Eingeweide?&#8221; &#8211; MOZART hingegen macht alles richtig.  Martin Geck (nebenbei unterstützt gar 28 Zeichnungen des Karikaturisten F.  W.  Bernstein) formuliert, sich durchaus würdig erweisend dieser vieltönigen Meinungspartitur: &#8220;Inmitten BACH und BEETHOVEN das große Aufatmen: keine Predigt, kein Bekenntnis, kein Ethos, kein deutscher Tiefsinn, trennen Freiheit.  Freiheit des Agierens, des Fühlens und Denkens. &#8221; Ich glaube, hätte es für MOZART die Möglichkeit gut sitzend und hätte er die Uhrzeit überhaupt dazu gefunden, er hätte mit höchstem Vergnügen von dieser Art Biographie von Geck förmlich verschlungen.<br />
Wertung: 5 / 5</p>
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