Amazon. de Audiobook-RezensionDas Jahr 2006 іѕt großеѕ Mozartjahr, da sich der Wiegenfest ԁеѕ Musikgenies аm 27. Januar zum 250. Mal jährt. Rechtzeitig dazu gibt еѕ eine brandneue Mozartbiografie vom erfahrenen Autor υnԁ Musikwissenschaftler Martin Geck. Als Einstimmung, dabei auch als Einführung für аƖƖе, die sich bisher keineswegs anderenfalls zu belanglos mіt dem Leben ԁеѕ Komponisten beschäftigt besitzen, eignet sich vor allem das Hörbuch. Eѕ bietet sozusagen eine Instantversion der annähernd 400 Seiten dicken Buchausgabe — für die Lesung wurde gewiss doch einiges gekürzt. Insofern: für eine optimal Annäherung gewaltig geeignet. Die ersten beiden CDs widmen sich der chronologischen Beschreibung νοn Leben υnԁ Werk: νοn den Jahren als Wunderkind, das іn absolut Abendland auftritt, bis zum frühen Abschluss mіt 35 Jahren. Auf der dritten CD wird danach auf Aspekte νοn Mozarts Musik näher eingegangen. Zum Denkmuster holt Geck ihn vom Podest ԁеѕ Klassikers herunter υnԁ beschreibt das Harlequineske seiner Kunst. Ande. . . Weiterlesen. . .
Mozart. Eine Biographie. 3 CD’s
Beliebtheit: 20%




Senta Berger liest aus der MOZART-Biographie des Musikwissenschaftlers Prof. Martin Geck – und das ganze ist trefflich garniert mit Musikbeispielen. Der legendäre Theologe KARL BARTH formulierte anlässlich eines Festvortrages mit dem Rang “Mozarts Freiheit”, wer Mozart höre, der dürfe sich als Mensch fühlen, “als der schlaue Basilio und als der zärtliche Cherubino, als Don Juan, der Held, als der Feigling Leporello, als die sanfte Pamina und als die tobende Königin der Dunkelheit, als die alles verzeihende Gräfin und als die entsetzlich eifersüchtige Elektra, er darf sich als der weise Sarastro und als der närrische Papageno, die in uns alle stecken – er darf sich als dem Tod Verfallene und als der außerdem und außerdem Lebende, die wir ja alles sind, verstanden und selber zur Freiheit berufen fühlen. ” MOZARTscher Stil provoziert den BACH-Sohn Carl Philipp Emanuel aber gewiss zur Schimpfkanonade: “Alles muss närrisch und komisch existieren!” Närrisch? Man Schuld das “Karnevaleske” in seiner Kreativität keineswegs bagatellisieren. Martin Geck spricht vom “harlekinesquen” Mozartscher Genialität, die wie eine Atempause auftauche inmitten der strengen und vernünftigen Klassik und der zuweilen erdrückende Emotionen erweckenden Schwärmerei. Was MOZART alles leistet, kann man übrigens im Umkehrschluss auch aus dem Gemecker NIETZSCHES herauslesen, der sich über WAGNER äußfrühest verächtlich ausließ: “Meine Einwände: . . . dass ich keineswegs höher leicht atme, sobald von dieser Art Musik auf mich wirkt; dass alsbald mein Fuß circa sie böse wird und revoltiert – er verlangt von der Musik die Entzückungen, mehrere in gutem Gehen, Schreiten, Hüpfen, Tanzen liegen. Protestiert dabei keineswegs auch mein Magen? mein Herz? mein Zirkulation? mein Eingeweide?” – MOZART hingegen macht alles richtig. Martin Geck (wunderbar ins Ohr gebracht gar Senta Berger) formuliert, sich durchaus würdig erweisend dieser vieltönigen Meinungspartitur: “Inmitten BACH und BEETHOVEN das große Aufatmen: keine Predigt, kein Bekenntnis, kein Ethos, kein deutscher Tiefsinn, trennen Freiheit. Freiheit des Agierens, des Fühlens und Denkens. ” Hört man von dieser Art CD in der Küche beim Bügeln, könnte man streckenweise gar zu tanzen Besitz Tätigkeit leihen.
Wertung: 5 / 5
Ja, so absolut uneingeschraenkt moechte ich an diesem Ort keineswegs mitjubeln, auch sobald mir die Biographie auch gewaltig gut gefaellt.
Man findet an diesem Ort auf 3 CDs Mozarts Leben von Senta Berger gewaltig schoen und deutlich erzaehlt, es ist eie Freude, ihr zuzuhoeren, und man begleitet Mozart auf seinen Tourneen und in Besitz Musik hinein.
Dabei leider beginnt aktuell da auch meine Kritik. Da meines Erachtens waere das vorliegende Werk frühest richtig gelungen, sobald man ab und zu auch Musik eingespielt haette, an den passenden Stellen – und freilich keineswegs nur ca. 15-20 Sekunden (!) zu Anfang eines neuen CD-Programmpunktes!
Trennen als wirkliches Musikbeispiel zu dem, was da aktuell ausfuehrlich geschildert wird.
Frühest auf CD3 entdecken wir ausgiebige Stellen aus Mozarts Opern. Die Sinphonien, Sonaten und geistlichen Werke dabei entdecken sich nur in Worten umschrieben, die freilich sicher gewaltig gewaehlt und treffend sind – dabei leider auch ein belanglos leer aufgerichtet sein bleiben, abzüglich Musik.
Sicher, manch irgendwer hat die musikalischen Mozartausgaben zu Hause aufgerichtet sein,. . . dabei aktuell an den Stellen, wo sie in seinem Leben auftauchen, haette man die Stuecke gewiss doch gewaltig gerne in laengeren Auszuegen einmal gehoert.
Ich beharre so auf diesem Punkt, da ich es gewaltig bedauerte, nur Worte und danach hoechstens einmal 20Sek. Musik zu hoeren auf den beiden ersten CDs.
Dennoch ist das Leben gewaltig ausfuehrlich geschildert, man lernt viel ueber Mozart und Besitz Erde und geniesst die gute Stimme Senta Bergers und den guten Stil des Textes.
Sicherlich hoerenswert.
Wertung: 4 / 5
„Kennen Sie Mozart?“ – Wie würde wohl die Antwort eines in irgendwer beliebigen Großstadt Befragten ausfallen: z. B. eines nichts Böses ahnenden Passanten, auf Achse im Einkaufszentrum, Schall bedudelt und Lärm besudelt aus alle möglichen und unmöglichen Richtung und Quelle, von Geschäft zu Geschäft hetzend wie ein Schnäppchenjäger im Schlussverkauf: „Das ist gewiss doch der mit den Locken und den Kollern, anderenfalls?“ wäre eine der möglichen Antworten – zu dem Zweck läge die Trefferquote immerhin früher als gedacht bei 50 %. Und auf die Anfrage „Dabei Sie kennen gewiss doch energisch „Die Kind Nachtmusik?“ wäre vielleicht die Reaktion ein freudestrahlendes: „Ja genau – dida dida dida dumm“. Dabei – kennen wir Mozart? Und ich meine zu dem Zweck keineswegs die Kaufhausbeschallungs-, Werbe-, Zellulloid- anderenfalls Fahrstuhlversion vieler seiner berühmten Kompositionen. Auch keineswegs den debil schrill lachenden, ständig betrunkenen anderenfalls Obszönitäten und Peinlichkeiten verbreitenden Clown aus Milos Formans Oscar gekröntem Film „Amadeus“ aus dem groß 1984. Einigen Ausweg für alle Interessierten bietet das exzellente, jetzt bei der Deutschen Grammophon Literatur erschienene Hörbuch mit dem unprätentiösen Rang „Mozart – eine Biographie“. das Hörbuch basiert auf der im Rowohlt Verlagshaus erschienenen gleichnamigen Printausgabe des Gleim-Literaturpreisträgers Martin Geck, seines Zeichens Ausbilder an der Universität Dortmund und Autor zahlreicher, mittlerweile in 12 Sprachen übersetzter, Bücher. What difference does it make?Endlich einmal entwickeln Käufer der Printausgabe circaüber dem Erwerber dieses Hörbuches benachteiligt, da der Verlagshaus hat den Lebenslauf Mozarts, dem sich die ersten beiden CDs widmen, mit zahlreichen kurzen Musikbeispielen angereichert. Von dieser Art Klassik-Clips wurden von so bekannten Persönlichkeiten wie z. B. Claudio Abbado, John Elliot Gardiner anderenfalls Karl Böhm eingespielt und sind von ausgezeichneter Klangqualität und besagt, demungeachtet die Laufzeit der einzelnen CDs je annähernd 80 Minuten beträgt. Das absolute Highlight ist dabei die Unbeteiligte CD des Hörbuches, die extra für von dieser Art Herstellung von Martin Geck zusammengestellt wurde und die in dieser Design außerordentlich ist. Auf dieser befinden sich, auch für den musik-wissenschaftlichen Laien leicht verständliche, informative und ausführliche Essays mit musikhistorischen anderenfalls – kritischen Anmerkungen zu Mozarts großen Arbeit leisten wie z. B. der Oper „Don Giovanni“ anderenfalls, mehrere Überraschung, „Eine Kind Nachtmusik“. Fakten! Fakten! Fakten!Natürlich kommen auch Freunde knallharter Informationen keineswegs zu knapp. Auf den ersten beiden CDs befinden sich in geballter Design alle Angaben, die das Herz eines jeden Musikbegeisterten höher schlagen lassen entwickeln. In verkürzter Design circaüber der Printversion, wobei alle einzelne Track von einem anderen Musikstück Mozarts eingeleitet wird, erzählt uns der Autor von Mozarts Leben und Leiden, Besteigung und Fall, Freunden und Feinden, Frauen und Freudenmädchen und vielem höher. Dennoch verzichtet Geck erfreulicherweise auf die wohlbekannten Mozartklischees wie das vom übermächtigen Vater und unterlässt die leider übliche Psycho-Auswertung des Verhältnisses von Mozart zu Frauen. Stattdessen erzählt er mit leichter Pfote und pointiertem Strich in chronologischer Reihenfolge von Mozarts Leben. Dennoch seziert er geradezu genüsslich so manchen überkommenen Mythos, löst vermeintliche Rätsel in heiße Luft auf anderenfalls beweist, dass sich angeblich fundierte Fakten aus Zitaten literarischer Werke, z. B. E. T. A. Hoffmanns, abgeleitet besitzen. Wienerischer CharmeSenta Berger, gebürtige Wienerin und eine der erfolgreichsten deutschen Schauspielerinnen, trägt mit Ihrer Fähigkeit, dem Text Leben zu verleihen, immens viel zur Atmosphäre des Hörbuches bei. Dennoch beschränkt Sie sich keineswegs nur auf Kind Schwankungen in der Tonhöhe anderenfalls Klangfarbe trennen greift dennoch auf die volle Klaviatur Ihrer sprachlichen Möglichkeiten zurück. Egal, ob es sich dennoch um fremdsprachige Zitate, Zeitungsartikel, Briefe, Passagen aus literarischen Arbeit leisten anderenfalls um Gecks originären Text handelt, stets trifft sie exakt und scheinbar völlig mühelos den richtigen Ton. Das absolute Highlight sind dabei die Stellen, denen Sie gar einigen leichten wienerischen Aussprache besonderen Charme verleit anderenfalls sobald Sie in breitestem, ordinären wienerischen Dialekt Briefe vorträgt. Bemerkenswert ist, mehrere Wärme Sie in Ihre Stimme zu legen vermag. Aus dieser Richtung bekommt die naturgemäß sachliche Redeweise irgendwer Biographie eine abgrundtief menschliche, teilnahmsvolle Dimension, die der Figur Mozarts eine bemerkenswerte Fragilität einräumt abzüglich in Sentimentalität anderenfalls Kitsch abzudriften. An den passenden Stellen tritt aus dieser Richtung das „Genie Mozart“ in den Beziehung und macht den Blick frei auf die Tragödie des „Wunderkind Mozart“; eines Wunderkindes, das Musik sich auch anschließend über 200 Jahren außerdem allezeit ungebrochen größter Popularität erfreut. Dem Hörbuch liegt ein mehrseitiges Booklet bei, das naturgemäß bei irgendwer Biographie keineswegs massenhaft Informationen zum Buch enthalten kann. Dafür sind die Angaben zum Autor und zur Sprecherin erschöpfend und zu den einzelnen Interpreten hervorragend. Die Trackliste ist, wie von Deutsche Grammophon Literatur gewohnt, präzise und ausführlich und wird außerdem gar Hinweise auf Neu-Veröffentlichungen anlässlich des 250. Geburtstags Mozarts 2006 ergänzt. (C) Wolfgang Haan
Wertung: 5 / 5