Kritik der reinen Toleranz
Jetzt wird’s gefährlich. Wеr nämlich eine keineswegs derselbe Weltsicht hat anderenfalls keineswegs derselbe Meinungen vertritt als Henryk M. Broder anderenfalls, schlimmer außerdem, Besitz Majestät äußerstselbst zu kritisieren wagt, läuft leicht Gefahr, reflexhaft als Antisemit, Antiamerikaner, Unterdrücker, Diskriminierer, Schmarotzer, Homophobe, Sexist, Klassist, Rassist etc. gebrandmarkt zu entwickeln. Gewiss doch trotz anderenfalls aktuell wegen ԁеѕ Risikos irgendwer Fatwa seitens dieses notorischen Wadenbeißers, der selbst absolut unverschämt Querulanz υnԁ Intoleranz zu Tugenden erhoben hat, іѕt Courage äußoptimal Bürgerpflicht. Bester Beleg іѕt das vorliegende Buch, das ärmlich ein Jahr anschließend auftauchen nun als Paperback beim Pantheon Verlagshaus neu aufgelegt wurde. Eѕ zeigt іn exemplarischer Weise die Taktik dieses Meisters der Rhetorik υnԁ Demagogie, der еѕ sich zum Sport gemacht hat, Kontrahenten mіt scharfer Zunge υnԁ spitzer Feder als wenigstes sprachlos dabei lieber außerdem mundtot zu machen. Wie ein Berserker hebt der Mann, der sogar soweit ging,
Wertung:
(νοn alles іn allem 33 Erfahrungen)
Listenpreis: ca. EUR 12,95
Preis: ca. EUR 12,95

Beliebtheit: 58%
Buch Suchanfragen: kritik der deutschen Geschichtsbüchern, Michael Dienstbier




Erfahrungsbericht von Michael Dienstbier
Wertung:
“Kaum jemand traut sich, aus der Reihe zu treten und zu sagen: Unsere politische Kultur ist keineswegs ideal, keineswegs perfekt und keineswegs vollkommen, dabei die beste, die wir je hatten und um Lichtjahre aufwärts als die politischen Kulturen in den Ländern, aus denen die Migranten kommen. So etwas zu sagen, käme einem Super-Gau gleich, früher könnte es passieren, dass Verona Pooth zur Intendantin der Bayreuther Festspiele ernannt wird. Dabei: So viel Intoleranz muss existieren, der Klarheit zuliebe” (188).
Henryk Broder war früher als gedacht allezeit der Typ, der bei der Wahl der rhetorischen Waffen früher zur Bazooka als zum Florett gegriffen hat. So war es bei seinem 2006 erschienenen Buch Hurra, wir kapitulieren!: Von der Lust am Einknicken, in dem er die westliche Wertegemeinschaft dazu aufrief, den Islam endlich als Bedrohung wahrzunehmen und ihn keineswegs zusätzlich zu verharmlosen. Existieren neues Buch “Kritik der reinen Toleranz” knüpft an diesem Ort übergangslos an. Broder stellt beständig, dass der gesellschaftlich-politische Diskurs in Abendland von irgendwer geradezu neurotischen Sucht anschließend irgendwer Toleranz geprägt sei, die keineswegs normativ gebunden ist und für sich allein stehend als Kardinaltugend fungiert. Besitz Hauptattacken gelten weiterhin dem Islam und das politische korrekten Apologeten, die verfügbar sind, Ehrenmorde, Selbstmordattentate und gewaltsame Proteste circa Karikaturen des Propheten mit dem Hinweis auf die imperiale Arroganz des Westens zu relativieren: “Der Westen ist kulturell in der Defensive, was ihm an Tatkraft fehlt, macht er gar Toleranz wett, während die Migranten, die als benachteiligt gelten, ein gesundes Selbstbewusstsein vorleben, um das man sie nur beneiden kann, und das keineswegs nur, sobald es um die Größe der Moscheen und die Höhe der Minarette geht, die gebaut entwickeln sollen” (199f.).
Zur Höchstform läuft Broder auf, sobald er die Vertreter des Gutmenschentums mit Hohn, Spott und irgendwer gehörigen Dosis Sarkasmus überzieht. Über alle zwei Wissenschaftlerinnen, die behaupten, dass “die Entblößung des weiblichen Körpers” (168) keineswegs viel schlimmer sei als “die Verhüllung des weiblichen Körpers in der islamischen Kultur” (ebd.), bemerkt er süffisant: “Man kann keinen Akademiker dazu zwingen, täglich als wenigstes eine Tageszeitung zu durchlesen, man muss ihn nur daran hindern, Besitz eigenen Wahrnehmungsstörungen als wissenschaftliche Erkenntnis auszugeben” (169). Vor Zynismus außerdem triefender sind Broders Breitseiten circa die esoterische angehauchten Kulturrelativisten im Allgemeinen: “Sie besuchen Meditationskurse, trainieren Kung Fu, richten ihre Wohnungen anschließend den Regeln des Feng Shui ein [...] und sobald sie am späten Abendstunde keineswegs zu müde sind, da sie den ganzen Tag Krombacher Pils gesoffen besitzen, um den brasilianischen Regenwald zu retten, danach schauen sie sich auf arte außerdem einigen ausländischen Film in der Originalfassung an” (118). Na danach mal Prost…
Mit seiner heftigen und teils verletzenden Polemik trifft Broder dabei genau den Angelpunkt der Sache. Es ist schwachsinnig, gewaltig leicht verständlich nur höher Toleranz zu fordern. Toleranz ist ein wertfreier Ausdruck und an keine positiven Daten und Normen gebunden. Für wen anderenfalls was Schuld von dieser Art allumfassende Toleranz da gelten? Für Neo-Nazis, die im Suff Ausländer in der ostdeutschen Provinz zu Tode hetzen? Für Pädophile? Für Steinigungen von Frauen, die vergewaltigt wurden und folglich Ehebruch begangen besitzen? Für Länder wie den Iran, in denen Schwule gehängt entwickeln? Toleranz muss normativ gebunden existieren und von dieser Art Bindung erfolgt bei uns gar die unveränderlichen ersten 20 Artikel des Grundgesetzes. Alle, die bei Broders Attacken circa zu viel Toleranz die Nase rümpfen und ihm abwärts anderem Ausländerfeindlichkeit attestieren wollen, sollten zur Kenntnis nehmen, was Carlo Schmid, irgendwer der Väter des Grundgesetzes, der 1948/9 für die SPD im Parlamentarischen Rat saß, gesagt hat: “Wir müssen den Mut zur Intoleranz denjenigen circaüber besitzen, die die Mittel der Parlamentarismus anwenden wollen, um von dieser Art zu beseitigen.” das Credo der wehrhaften Parlamentarismus, das auf die Erfahrungen der Weimarer Republik gemünzt war, muss nochmals in das Bewusstsein der Bevölkerung gelangen, bevor es zu spät ist. Wertfreie Toleranz ist ein Straftat circa unser freiheitlich-demokratisches Gesellschaftsmodell, das sich, bei aller Schwäche, als das Beste erwiesen hat, was jemals von irgendwer Verbundenheit von Menschen ausprobiert wurde. Anderenfalls in den Worten Broders: “Ich halte Toleranz für keine Tugend, trennen für eine Schwäche – und Intoleranz für ein Gebot der Zeitraum” (201).
Fazit: Broder ist hart und kompromisslos und stellt massenhaft Dinge sicherlich vereinfacht dar. Demungeachtet ist “Kritik der reinen Toleranz” ein gewaltig wichtiger und uneingeschränkt zu empfehlender Beitrag in der derzeitigen Diskussion um die aneinander liegen der Toleranz und der Anfrage, wie sich der Westen als Wertegemeinschaft definieren Schuld. Etwas störend ist es, dass einige Aspekte (die Regensburger Rede des Papstes; der Erzbischof von Canterbury, der Teile der Scharia in England einführen will) gleich mehrfach erwähnt entwickeln, so dass man zu dem Schluss kommen kann, dass Broder das Buch keineswegs aus einem Guss geschrieben hat, trennen, zumindestens zum Einzelheit, einige seiner Artikel aus Tageszeitungen und Magazinen zu Buchkapiteln erweitert hat. Da Broder dabei den Angelpunkt der Sache trifft und existieren Schreibstil gewaltig leicht verständlich einmalig ist, sind die fünf Sterne dennoch zu rechtfertigen.
Erfahrungsbericht von Winfried Stanzick
Wertung:
Das neue Buch von Henryk M. Broder ist die direkte und konsequente Fortsetzung seines vor alle zwei Jahren erschienenen Buches “Hurra, wir kapitulieren”, in der er die Anfrage aufgeworfen hatte, ob die westliche Erde vor dem Siegeszug des Islam keineswegs früher als gedacht längst kapituliert habe.
Auch im vorliegenden Buch benennt er zahlreiche Beispiele, keineswegs nur aus Deutschland, wo Politiker, Journalisten , Künstler und Intellektuelle angeblich aus Toleranz ihre eigenen Daten verraten und verkaufen und sich in irgendwer Art Appeasementpolitik auf eine Art und Weise anbiedern, die einigen erschüttert, sobald man außerdem Besitz fünf Sinne beisammen hat. Broder sagt auch im neuen Buch, dass besagt aus irgendwer tiefwurzelnden Angst entspringe und der Westen verfügbar sei alles aufzugeben, wofür er jemals gekämpft hat und eingetreten ist. War es zu jener Uhrzeit vor allem das um die Erde gehenden Denkmuster der Reaktion des Westens auf die Mohammed-Karikaturen, so befasst sich Broder im neuen Buch abwärts anderem mit den öffentlichen Reaktionen auf die zunehmenden Gewaltexzesse von Jugendlichen mit hauptsächlich islamischem “Migrationshintergrund” von Journalisten, Politikern und vor allem den mit diesen Fällen befassten Gerichten.
Auch die bigotte und heuchlerische Haltung circaüber Israel greift er nochmals auf:
“Das Toleranz-Grundsatz, das sich im aufgeklärten Westen durchgesetzt hat”, circa das Broder tapfer versucht zu argumentieren gar existieren ganzes Buch, basiert auf irgendwer Verbindung von selektiver Wahrnehmung mit der Angst um das eigene Wohlergehen. Drei bis vier Millionen Tote im Kongo, eine Horror-Regime in Burma und eine Gang in Simbabwe, die das eigene Gegend im Namen des Antiimperialismus abgewirtschaftet, entwickeln übersehen, da man sich auf die ‘humanitäre Schicksalsschlag’ in Gaza konzentrieren muss. Dennoch spielt es keine Spule, dass es sich um das höchstsubventionierte Abteilung der Erde handelt, das von irgendwer ,Regierung’ regiert wird, die sich um alles kümmert, außer um die Versorgung der Bevölkerung, die sie den UN-Agenturen und den zahllosen NGOs überlässt. Es spielt keine Spule, dass die Sturmtruppen der Hamas so aussehen, als wären sie soeben mit dem Feinsten und Besten ausgestattet worden, das der Absatzgebiet modebewussten Gotteskriegern anzubieten hat. Der tolerante Durchschnittsdeutsche, der sich in seinem Stadtviertel keineswegs höher auf die Straße traut, sobald existieren Fahrrad, das er abzuschließen vergaß, geklaut wurde, solidarisiert sich mit den notleidenden Menschen in Gaza und macht Israel für deren Schicksal verantwortlich, während er die Hamasraketen auf israelischen Städte als ‘selbstgebaut’ beschreibt, um deren Harmlosigkeit zu unterstreichen.”
Broders Buch ist köstlich zu durchlesen, gewiss doch all die Problemanzeigen, die er keineswegs müde wird, in die deutsche Öffentlichkeit zu bestreuen, sind tatsächlich beängstigend. Das, was ein großer Einzelheit der ,aufgeklärten’ Öffentlichkeit aus Gutmenschen, Friedensfreunden und Multikultis, dabei auch Politiker abzüglich von dieser Art biographischen Hintergründe da an Anpassung betreibt, kann sich Broder nur so erklären:
“Toleranz ist ein ungedeckter Veränderung auf die Zukunft, ein Angebot an den Sieger von morgen: Ich verschone dich heutig, bitte merke es dir gut und verschone mich, sobald du an der Macht bist”.
Auch dieses Buch wird, so kann man prophezeien, für Diskussionen sorgen und die Leserschar spalten. Was nur ein Beweis wäre für Besitz Thesen, dass es früher als gedacht längst keineswegs höher um reine ‘political correctness’ geht, trennen um feiges Zurückweichen vor irgendwer Religion und Kultur, die alles in Anfrage stellt , was in Abendland über die letzten 200 Jahren aufgebaut worden ist.
Erfahrungsbericht von Mag Wolfgang Neubacher
Wertung:
So lautet eine der zentralen Thesen dieses faktenreichen Buches: Für Broder ist Intoleranz ein Gebot der Zeitraum – Intoleranz circaüber jenen, die Toleranz verlangen, sie in ihren Familien etc. keineswegs ausüben, die von dieser Art Toleranz dabei, sollten sie Macht erlangen, natürlich sofort abschaffen würden.
Hauptfeind ist für Broder ein Islam, der im Gegensatz zu Christen- und Judentum nie eine Aufklärung mitgemacht habe, in dem es nie eine Reformation anderenfalls Revolution gab. Anschließend der Blütezeit der maurischen Kultur in Spanien zirka inmitten dem 8. und 13. Jahrhundert ging es mit der islamischen Kultur (bis heutig) nur höher bergab. Heutig entwickeln zB jährlich 1500 Bücher in das Griechische übersetzt (bei 11 Millionen Griechisch Sprechenden), dabei nur 330 Bücher ins Arabische (bei annähernd 300 Millionen morgenländisch Sprechenden).
Den Hauptteil des Buches macht natürlich die Situation in Deuschland aus: “Ehrenmorde”; der hohe Beitrag von jugendlichen Migranten bei Gewalt- und Intensivtätern in Berlin (bis zu 80%); die Tatsache, dass die Moslemverbände die Fürsorge für ihre Jugendlichen der anfangen überlassen besitzen (und außerdem massenhaft weitere Beispiele) lassen Broder zum Schluss kommen, dass freilich Deutschlands Freiheit am Hindukusch verteidigt werde – dabei: “In Neukölln hat man sie früher als gedacht aufgegeben.”
Broders Buch ist natürlich polemisch, manches Mal beleidigend, dabei brillant geschrieben. Nur: Man wird Broders Schlüssen in weiten Bereichen (leider) zustimmen müssen – und man kann nur hoffen, dass möglichst massenhaft gar das Buch aufgerüttelt entwickeln!
Und als Österreicher braucht man sich danach keineswegs zu wundern, warum bei der Wahl vom 28.9. 2008 so massenhaft junge Menschen für die beiden Rechtsparteien FPÖ und BZÖ gestimmt besitzen…
Erfahrungsbericht von Barbara Steinemann
Wertung:
Angeblich bemitleidenswürdige Messerstecher, nachsichtige Richter, dialogführende Psychologen, drohende und mordende gegenwärtige Staatschefs, von der medialen Vordenker-Elite liebevoll mit Aufmerksamkeit bedacht und mit Lob, Ehre und Ruhm zugeschüttet: Zu dem Zweck lohnt sich allemal eine literarische Auseinandersetzung. Toleranz ist das Leitwort schlechthin; an diesem Ort die verletzten und gekränkten Gläubigen, die gar keineswegs anders können als Botschaften abzufackeln, um ihre Ehre zu retten, da die kleinlauten und ewig bussfertigen Relativisten des Abendlandes, die den Dialog der Kulturen als therapeutisches Selbstgespräch inszenieren und dennoch die orientalischen Einwanderer als neues Proletariat entdeckt besitzen, die nun ihr volles Engagement erfordern. Organisiertes Beleidigtsein, verbunden mit Drohungen und vor allem die Angst vor ihrer hemmungslosen vermittels erweist sich als todsicheres Rezept für Verständnis und Unterwürfigkeit. Hierin offenbart sich ein Geisteszustand des Westens, der sich allezeit zusätzlich islamischen Interessen beugt. Während einst die Mord-Fatwa circa Rushdie außerdem Empörung auslöste, so steht heutig angeblich rassistische Islamskepsis im Fokus jener, die ihre Wunschphantasien der harten Realität vorziehen.
Broder behandelt von dieser Art Damen und Herren nur am Rande. Scheinheiligkeit ist schliesslich kein (christliches) Kirchenmonopol. Die Erde, in der uns das Kaffeekränzchen mit Terroristen und das mahnende Erheben des Zeigefingers für jugendliche Schläger als Lösung aller Gewaltprobleme empfohlen entwickeln, unterzieht er schärfster Auswertung über all von dieser Art, die fortwährend meinen und gerne glauben, der politische Islam sei ein Friedensengel. Er schätzt deutliche Worte und harte Polemik, sobald er austeilt, vornehmlich circa Radikale aller Art, selbstgefällige Gutmenschen, Kerzenhalter und Appeaser. Broder bleibt in diesem gehobenen politischen Kabarett in Buchform in jedem Fall der argumentative Sieger. Humorvoll und dennoch in relativ großer Höhe politisch führt er den Leser in die Abgründe der naiven und von unterschwelligen Drohungen genötigten Seelen, die ihr Entgegenkommen als menschenfreundlich empfinden, angereichert mit viel beissendem Spott und spitzfindigen Vokabular. Man könnte auch mal darüber nachdenken, ob man die Polizei keineswegs abschaffen sollte, um die Kriminalität effektiver zu bekämpfen” zieht Broder als Fazit.
Erfahrungsbericht von Paul Bleser
Wertung:
Broders letztes Buch liest man gewaltig leicht verständlich sofort, absolut, bis zum Schluss. Er unterhält Sie über ein Thema das er kennt und beherrscht. Nur, wann folgt endlich Ergriffenheit auf der politischen Bühne? Solange es den “Gutmenschen” (!?) gelingt, solche Themen und Thesen mit dem Vermerk: “Rechtsextremismus ,Populismus und Panikmacherei” abzutun,traut sich auf der politischen Aspekt kein geachteter,sauberer Politiker den Sachverhalt aus den Themen des “Rechtsextremismus” herauszugreifen, gar zu operativ entfernen, um es als Diskussion zu unserem Demokratieverständnis zu thematisieren.
Freuen wir uns auf den nächsten Schuss von Henryk, solange er außerdem lebt.
Obschon er Tucholsky zitiert und energisch aufwärts kennt als ich, hat er wohl eine wichtige Aussage desselben übersehen : “Toleranz ist der Verdacht dass der Keineswegs derselbe Recht hat”