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Krieg und Frieden: Die Urfassung

Von Redaktion Am 20. März 2010

AƖƖе Freunde der großen russischen Literatur ԁеѕ 19. Jahrhunderts müssen sich mіt irgendwer traurigen Wahrheit allgemein anerkannt machen: Krieg υnԁ Frieden νοn Leo Tolstoi hat еѕ nie gut sitzend! Eѕ existieren nur einige Fassungen, νοn denen die uns Bekanntschaften eine (höher anderenfalls weniger bunte) Mischung іѕt: Dеr Text stammt aus den ersten beiden Ausgaben νοn 1868/69, vermischt mіt den Korrekturen υnԁ der Kapiteleinteilung der dritten Verteilung νοn 1873. Erstmals dabei hatte Tolstoi existieren Mammut-Epos 1866 für beendet erklärt υnԁ danach gewiss doch außerdem mіt Änderungen versehen, die das Opus auf das Doppelte ԁеѕ ursprünglichen Umfangs anschwellen ließen. Zahlreiche Exkurse zur Geschichtsphilosophie υnԁ Zeitpolitik wurden aufgenommen, die Napoleon-Begeisterung der Urfassung zugunsten irgendwer politisch legitimeren Beschreibung geglättet. Dаѕ hat Krieg υnԁ Frieden zum einigen sicher interessanter υnԁ fassettenreicher, zum anderen dabei auch vom Erzählstil etwas träger υnԁ νοn der Figurenzeichnung etwas einseitiger w. . . Weiterlesen. . .

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Krieg υnԁ Frieden: Die Urfassung

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5 Rezensionen zum Buch “Krieg und Frieden: Die Urfassung”

  1. Ja, ein echtes “Buch der Woche” (so der Eichborn Verlagshaus) ist dieses unendlich breite Epos über die groß 1805-1812, das sich um die Begegnung Rußlands mit den Heeren Napoleons dreht. Nur: In irgendwer Woche wird es sich kaum durchlesen lassen, man muss sich früher als gedacht Uhrzeit nehmen. Überall wabert das Schicksal, die russische Seele, die russischen Weiten, denen circaüber der Mensch mit seinen Plänen und Wünschen nichts bedeutet. Wie besitzen wir uns danach gesehnt, dieses Werk im Orginal zu durchlesen. Danke, Eichborn-Verlagshaus, für von dieser Art Glanzidee, die uns den Herbst vergüldet.
    Wertung: 1 / 5

  2. ps sagt:

    Ich habe mich von den positiven Einschätzungen an diesem Ort und Empfehlungen aus dem Freundeskreis leiten lassen und meinte ich brauch dieses Buch. OK es hat mich geschichtlich und rhetorisch aufgefrischt, gewiss doch das wars auch danach früher als gedacht. 1600 Seiten liest man nun mal keineswegs auf die Schnelle und da beginnt das Dilemma. Die Handlung orientiert sich an den Reichen und Schönen von Russland – GZSZ und Dallas lassen grüßen. Am besten entdecken sich dabei Anhänger von Fackeln im Unwetter an diesem Ort nochmals – nur abzüglich Patrick Swayze gleichmäßig. Aus dieser Richtung wer auf so etwas steht der hat an diesem Ort massenhaft Stunden Kurzweil. Alle anderen sollten sich interessanteren Büchern widmen.
    Wertung: 1 / 5

  3. Garfield sagt:

    Graf Leo N. Tolstoi – Krieg und FriedenZum Roman:Krieg und Frieden ist eine Ilias des 19. Jahrhunderts, ein Monumentalroman über die für Rußland und die europäischen Staaten schicksalhafte Epoche der Napoleonischen Kriege inmitten 1806 und 1812, mit einem Ausblick im Epilog auf die folgenden acht groß. Tolstois weitgespannte historische Perspektive, die in der atemberaubenden Schilderung der entscheidenden Schlachten von Schöngraben, Austerlitz und Borodino gipfelt, führt über den ursprünglichen Plan irgendwer Familienchronik mit historischem Beziehung anschließend außen. Bei diesem Werk hatte ich keineswegs oft das Gefühl, weiterlesen zu müssen. Die anwidernde Adelsgesellschaft mit ihren seltenen geistigen Glücksmomenten und die Tatsache, daß keineswegs EINE Person zum Protagonisten taugt, hinterlassen bei mir als Leser ein merkwürdiges Gefühl. Der Anklang entdecken an den Schlachten, trotz grausamer Schilderungen und die teilweise entschieden zu hochnäsige Vereinnahmung des alleinigen Rechts bei der Auswertung gesellschaftspolitischer Ereignisse – all das entspricht bei weitem keineswegs meinen Überzeugungen. Das einzig Schöne ist die manches Mal überraschend präzise Schilderung von Gefühlen wie auch Gesichtsausdrücken. Meine Meinung zu diesem Buch ist dennoch keineswegs aktuell die beste, aber gewiss bereue ich es keineswegs, dieses Buch gelesen erwerbbar!
    Wertung: 3 / 5

  4. Keineswegs umsonst gehört dieses Buch zu den Klassikern. Im Stil freilich ein belanglos antiquiert schildert der Roman die Uhrzeit des großen napoleonischen Krieges. Dennoch zeigt Tolstoi schonungslos die Gesellschaftsordnung des zaristischen Russland, den moralischen Verfall des Adels, dabei auch die Fähigkeiten, über sich selbst anschließend außen zu wachsen und heldenhaftes zu leisten. Gar die früher als gedacht etwas überholte Schreibweise geht stellenweise leider die Spannung verloren und keineswegs alle findet Geschmack daran. Demungeachtet sollte das Buch gelesen entwickeln.
    Wertung: 3 / 5

  5. Anonymous sagt:

    Krieg und Frieden teilt sich in 2 Teile. 1. das Gesellschaftsleben des Adels in Russland2. die Napoleonischen Feldzügead 1. Zeigt einem das auch in Russland der Adel französisch Sprach. Und den europäischen Häusern gewaltig nahe Situation. ad 2. An diesem Ort entwickeln die Schlachten analysiert und Tolstoi zeigt auf, dass der Krieg keineswegs begonnen, keineswegs geführt und keineswegs gewonnen entwickeln kann. Stellenweise sind die Text gewaltig trocken, frühest im letzten Einzelheit kommen sympathische Figuren, die die Handlung auflockern und einigen animieren weiterzulesen.
    Wertung: 4 / 5

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