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	<title>Kommentare zu: Franz Kafka: Der ewige Sohn.  Eine Biographie</title>
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	<description>GeschichtsbÃ¼cher &#38; Schulliteratur</description>
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		<title>Von: junger Kritiker</title>
		<link>http://www.geschichtsbuch.org/franz-kafka-der-ewige-sohn-eine-biographie/comment-page-1/#comment-145</link>
		<dc:creator>junger Kritiker</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 00:07:25 +0000</pubDate>
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		<description>diese Biographie ist wohl die umfangreichste deutsche Kafkabiographie, welche momentan auf dem Markt ist.  im Gegensatz zu Rainer Stach und Klaus Wagenbach, gibt Peter AndrÃ¨ Alt einen Ãœberblick Ã¼ber Kafkas Leben von der Kindheit Ã¼ber die Studenten und Berufzeit bis zum Tod. 
Alt stellt Kafkas Leben immer im Bezug zu seinem Werk dar.  auf diese Weise bekommt man ein GefÃ¼hl dafÃ¼r, wie das Werk dieses Autors entstanden ist und wie vielschichtig die EinflÃ¼sse sind, die zu den Texten gefÃ¼hrt haben.  Er stellt den Autor im komplexen Geflecht von Beziehungen und den Problemen seiner Zeit dar.   Alt gibt ausfÃ¼hrliche Deutungen zu allen Texten, der BÃ¤nde &quot;Betrachtungen&quot; &quot;Ein Landarzt&quot; und &quot;ein HungerkÃ¼nstler&quot; sowie zu den StandarderzÃ¤hlungen &quot;Die Verwandlung&quot;, &quot;das Urteil&quot; und &quot;In der Strafkolonie&quot; 
den Romanfragmenten widmet Alt 3 seperate Kapitel in denen die komplexen Themen und Ebenen der Romanen analysiert werden.  hier wird wieder der enge biographische Zusammenhang deutlich.   Er beschreibt ausfÃ¼hrlich, welche EinflÃ¼sse zu den Romanfragmenten gefÃ¼hrt haben. 

Weiterhin geht er ausfÃ¼hrlich auf alle Liebes- und auf wichtige Familienbeziehungen Kafkas ein.  
Dieses Buch setzt allerdings eine groÃŸe Kenntnis von Kafkas Werk voraus.  da man ansonsten die DeutungsansÃ¤tze nicht versteht.  der Autor findet neben aller Werkanalyse jedoch immer wieder in Kafkas reales Leben zurÃ¼ck. 
manchmal nehmen die BezÃ¼ge die Kafkas Werk in seine Zeit einordnen sollen, etwas Ã¼berhand.  
Dieses Buch eignet sich hervorragend fÃ¼r Leser die Kafka bereits kennen und nun tiefer in sein Werk einsteigen wollen.  
Weiterhin eignet es sich aufgrund der vielen DeutungsansÃ¤tze sicher gut fÃ¼r Germanistikstudenten, die Kafka nicht mÃ¶gen, sich aber mit ihm beschÃ¤ftigen mÃ¼ssen.  Das Werk bietet hier eine solide Grundlage fÃ¼r die Interpretation. 
Ein weiteres Plus ist ein Werkverzeichnis am Ende des Buches.  dieses ermÃ¶glicht ein schnelles nachschlagen bestimmter Texte.  

Alt nutzte fÃ¼r dieses Buch eine enorme Anzahl von Quellen.  zu den PrimÃ¤rquellen gehÃ¶ren neben sÃ¤mtlichen kritischen Ausgaben von H. G. Koch auch die alle bisher erschienen BÃ¼cher der historisch Kritischen Ausgabe von R.  ReuÃŸ, sowie zahlreichen Ausgaben von M.  Brod und den amtlichen Schriften somit ist der Ausgangspunkt der Biographie ein vielschichtiger und auf aktuellste Forschungen basierender Ausgangspunkt. 

Bewertung: 4 / 5</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>von dieser Art Biographie ist wohl die umfangreichste deutsche Kafkabiographie, mehrere momentan auf dem Absatzgebiet ist.  im Gegensatz zu Rainer Stach und Klaus Wagenbach, gibt Peter AndrÃ¨ Alt einigen Ãœberblick Ã¼ber Kafkas Leben von der Kindheit Ã¼ber die Studenten und Berufzeit bis zum Tod.<br />
Alt stellt Kafkas Leben allezeit im &szlig;œberbezug zu seinem Werk dar.  auf von dieser Art Weise bekommt man ein GefÃ¼hl dafÃ¼r, wie das Werk dieses Autors entstanden ist und wie vielschichtig die EinflÃ¼sse sind, die zu den aufsetzen gefÃ¼hrt besitzen.  Er stellt den Autor im komplexen Geflecht von Beziehungen und den Problemen seiner Uhrzeit dar.   Alt gibt ausfÃ¼hrliche Deutungen zu allen aufsetzen, der BÃ¤nde &#8220;Betrachtungen&#8221; &#8220;Ein Landarzt&#8221; und &#8220;ein HungerkÃ¼nstler&#8221; wie auch zu den StandarderzÃ¤hlungen &#8220;Die Verwandlung&#8221;, &#8220;das Urteil&#8221; und &#8220;In der Strafkolonie&#8221;<br />
den Romanfragmenten widmet Alt 3 seperate Kapitel in denen die komplexen Themen und Ebenen der Romanen analysiert entwickeln.  an diesem Ort wird nochmals der enge biographische Beziehung deutlich.   Er beschreibt ausfÃ¼hrlich, mehrere EinflÃ¼sse zu den Romanfragmenten gefÃ¼hrt besitzen. </p>
<p>Weiterhin geht er ausfÃ¼hrlich auf alle Liebes- und auf wichtige Familienbeziehungen Kafkas ein.<br />
das Buch setzt aber gewiss eine groÃŸe Kenntnis von Kafkas Werk voraus.  da man ansonsten die DeutungsansÃ¤tze keineswegs versteht.  der Autor findet nah aller Werkanalyse dabei allezeit nochmals in Kafkas reales Leben zurÃ¼ck.<br />
manches Mal nehmen die BezÃ¼ge die Kafkas Werk in Besitz Uhrzeit einordnen sollen, etwas Ã¼berhand.<br />
das Buch eignet sich hervorragend fÃ¼r Leser die Kafka bereits kennen und nun tiefer in existieren Werk Besitz T&auml;tigkeit leihen wollen.<br />
Weiterhin eignet es sich aufgrund der vielen DeutungsansÃ¤tze sicher gut fÃ¼r Germanistikstudenten, die Kafka keineswegs mÃ¶gen, sich dabei mit ihm beschÃ¤ftigen mÃ¼ssen.  Das Werk bietet an diesem Ort eine solide Unterlage fÃ¼r die Interpretation.<br />
Ein weiteres Plus ist ein Werkverzeichnis am Abschluss des Buches.  dieses ermÃ¶glicht ein schnelles nachschlagen bestimmter Texte.  </p>
<p>Alt nutzte fÃ¼r dieses Buch eine enorme Menge von herausflie&szlig;en.  zu den PrimÃ¤rquellen gehÃ¶ren nah sÃ¤mtlichen kritischen Ausgaben von H. G. Koch auch die alle bisher erschienen BÃ¼cher der historisch Kritischen Verteilung von R.  ReuÃŸ, wie auch zahlreichen Ausgaben von M.  Brod und den amtlichen Schriften folglich ist der Ansatzpunkt der Biographie ein vielschichtiger und auf aktuellste Forschungen basierender Ansatzpunkt. </p>
<p>Wertung: 4 / 5</p>
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		<title>Von: Karin RÃ¶der-rÃ¶rig</title>
		<link>http://www.geschichtsbuch.org/franz-kafka-der-ewige-sohn-eine-biographie/comment-page-1/#comment-144</link>
		<dc:creator>Karin RÃ¶der-rÃ¶rig</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 21:57:27 +0000</pubDate>
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		<description>Ich mÃ¶chte diesem Buch ein ganz groÃŸes Lob aussprechen.  Es hat mir sehr geholfen, mich sozusagen der erweiterten Kafka-Welt zu nÃ¤hern.  Die Sprache ist klar, auch fÃ¼r Literatur interessierte Nicht-Germanisten gut verstÃ¤ndlich.  Sie wird nie plauderich (was bei Biographien schon mal anzutreffen ist).  Die Quellenangaben sind ganz exakt.  Das genaue Verzeichnis der Kafka-Werke, auf die Bezug genommen wird, ist enorm hilfreich. 
Das Buch ist umfassend; es enthÃ¤lt sowohl die ausfÃ¼hrliche Gesamtbiographie als auch InterpretationsansÃ¤tze praktisch aller Werke, wobei auch die kaum verÃ¶ffentlichten Fragmente (Unter meinen MitschÃ¼lern, Erinnerungen an die Kaldabahn. . . ) erwÃ¤hnt werden, die mir jedenfalls vorher unbekannt waren.  Die Interpretationen verlieren sich nicht in theoretischen AnsÃ¤tzen, sondern sind eng an Sprache und Ablauf der Texte orientiert. 
Das Buch lenkt die Aufmerksamkeit auf die  Paradoxien der Kafka-Welt.  Z. B. , dass Kafka  nicht so sehr aus seiner Lebenserfahrung geschrieben hat, sondern dass er im Schreiben Dinge vorweggenommen hat, die erst spÃ¤ter fÃ¼r sein Leben galten.  Siehe das FrÃ¼hwerk &quot;Hochzeitsvorbereitungen . . .  und Kafkas eigene spÃ¤tere unglÃ¼ckliche Rolle als Verlobter.  Kafka wird in der Ã–ffentlichkeit gern als verstÃ¶rter VisionÃ¤r gesehen.  Aber man darf ihn nicht mit seinen Figuren gleichsetzen.  Er  war ein beruflich sehr versierter Versicherungsjurist und kein Landvermesser, den die BÃ¼rokratie zunehmend lÃ¤hmt.  Auch Kafkas VerhÃ¤ltnis zu Frauen und dessen Niederschlag im Werk ist paradox.  Er war kein verschÃ¼chterter, skurriler Junggeselle wie viele seiner Figuren.  Ich wÃ¼rde ihn mit seiner groÃŸen Schar junger Verehrerinnen heute eher als &quot;womanizer&quot; bezeichnen. 
Diese ganzen Widersinnigkeiten und Mehrschichtigkeiten haben das Buch fÃ¼r mich richtig spannend gemacht.  

Mein Votum: FÃ¼r Kafka-Interessierte unbedingt empfehlenswert
Bewertung: 5 / 5</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich mÃ¶chte diesem Buch ein absolut groÃŸes Lob aussprechen.  Es hat mir gewaltig geholfen, mich sozusagen der erweiterten Kafka-Erde zu nÃ¤hern.  Die Redeweise ist klar, auch fÃ¼r Literatur interessierte Keineswegs-Germanisten gut verstÃ¤ndlich.  Sie wird nie plauderich (was bei Biographien fr&uuml;her als gedacht mal anzutreffen ist).  Die Quellenangaben sind absolut exakt.  Das genaue Verzeichnis der Kafka-Werke, auf die &szlig;œberbezug genommen wird, ist enorm hilfreich.<br />
Das Buch ist umfangreich; es enthÃ¤lt sowohl die ausfÃ¼hrliche Gesamtbiographie als auch InterpretationsansÃ¤tze &uuml;berhaupt aller Werke, wobei auch die kaum verÃ¶ffentlichten Fragmente (Abw&auml;rts meinen MitschÃ¼lern, Erinnerungen an die Kaldabahn. . . ) erwÃ¤hnt entwickeln, die mir jedenfalls damals unbekannt Naturalien.  Die Interpretationen nicht nochmals finden sich keineswegs in theoretischen AnsÃ¤tzen, trennen sind eng an Redeweise und Akt der Texte orientiert.<br />
Das Buch lenkt die Aufmerksamkeit auf die  Paradoxien der Kafka-Erde.  Z. B. , dass Kafka  keineswegs so gewaltig aus seiner Lebenserfahrung geschrieben hat, trennen dass er im Abfassen Dinge vorweggenommen hat, die fr&uuml;hest spÃ¤ter fÃ¼r existieren Leben galten.  Siehe das FrÃ¼hwerk &#8220;Hochzeitsvorbereitungen . . .  und Kafkas eigene spÃ¤tere unglÃ¼ckliche Spule als Verlobter.  Kafka wird in der Ã–ffentlichkeit gern als verstÃ¶rter VisionÃ¤r gesehen.  Dabei man darf ihn keineswegs mit seinen Figuren gleichsetzen.  Er  war ein beruflich gewaltig versierter Versicherungsjurist und kein Landvermesser, den die BÃ¼rokratie anwachsend lÃ¤hmt.  Auch Kafkas VerhÃ¤ltnis zu Frauen und das Niederschlag im Werk ist paradox.  Er war kein verschÃ¼chterter, skurriler Junggeselle wie massenhaft seiner Figuren.  Ich wÃ¼rde ihn mit seiner groÃŸen Schar junger Verehrerinnen heutig fr&uuml;her als &#8220;womanizer&#8221; markieren.<br />
Von dieser Art ganzen Widersinnigkeiten und Mehrschichtigkeiten besitzen das Buch fÃ¼r mich richtig spannend gemacht.  </p>
<p>Mein Votum: FÃ¼r Kafka-Interessierte unbedingt empfehlenswert<br />
Wertung: 5 / 5</p>
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