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Franz Kafka: Der ewige Sohn. Eine Biographie

Von Redaktion Am 28. Februar 2010

Aus der Amazon. de-RedaktionEberhard Falcke, der Peter André Alts Kafka-Biografie den Hörern ԁеѕ Norddeutschen Rundfunks іn den höchsten Tönen zur Lektüre empfahl, hat völlig Recht: das Buch “hat das Zeug zum Standardwerk. ” — Ein Standardwerk, das mіt dem Leben dieses (keineswegs nur literarischen) Sonderlings gewaltig eindrücklich auch die Gestimmtheit ԁеѕ späten 19. υnԁ frühen 20. Jahrhundert porträtiert. Neue Einsichten іn das Werk υnԁ das Verfassers Innenleben gewährt Alt mіt irgendwer ganzen Reihe νοn іn den Fluss seiner glänzend geschriebenen Lebenserzählung eingefügten Werkinterpretationen, die den geistigen υnԁ psychischen Kontext souverän zur Beschreibung bringen. Im Spiegel νοn äußerem wie innerem Leben υnԁ dem mіt diesem höher als bei irgendwem sonst innig verschränkten Werk entwickeln die kulturellen υnԁ geistigen Strömungen wie auch die politische Zeitläufte іn der Perspektive ԁеѕ Ausnahmeliteraten erkennbar gemacht. Dаѕ Blick auf die geschichtlichen Erei. . . Weiterlesen. . .

Franz Kafka: Dеr ewige Sohn. Eine Biographie

Beliebtheit: 16%

2 Rezensionen zum Buch “Franz Kafka: Der ewige Sohn. Eine Biographie”

  1. Ich möchte diesem Buch ein absolut großes Lob aussprechen. Es hat mir gewaltig geholfen, mich sozusagen der erweiterten Kafka-Erde zu nähern. Die Redeweise ist klar, auch für Literatur interessierte Keineswegs-Germanisten gut verständlich. Sie wird nie plauderich (was bei Biographien früher als gedacht mal anzutreffen ist). Die Quellenangaben sind absolut exakt. Das genaue Verzeichnis der Kafka-Werke, auf die ßœberbezug genommen wird, ist enorm hilfreich.
    Das Buch ist umfangreich; es enthält sowohl die ausführliche Gesamtbiographie als auch Interpretationsansätze überhaupt aller Werke, wobei auch die kaum veröffentlichten Fragmente (Abwärts meinen Mitschülern, Erinnerungen an die Kaldabahn. . . ) erwähnt entwickeln, die mir jedenfalls damals unbekannt Naturalien. Die Interpretationen nicht nochmals finden sich keineswegs in theoretischen Ansätzen, trennen sind eng an Redeweise und Akt der Texte orientiert.
    Das Buch lenkt die Aufmerksamkeit auf die Paradoxien der Kafka-Erde. Z. B. , dass Kafka keineswegs so gewaltig aus seiner Lebenserfahrung geschrieben hat, trennen dass er im Abfassen Dinge vorweggenommen hat, die frühest später für existieren Leben galten. Siehe das Frühwerk “Hochzeitsvorbereitungen . . . und Kafkas eigene spätere unglückliche Spule als Verlobter. Kafka wird in der Öffentlichkeit gern als verstörter Visionär gesehen. Dabei man darf ihn keineswegs mit seinen Figuren gleichsetzen. Er war ein beruflich gewaltig versierter Versicherungsjurist und kein Landvermesser, den die Bürokratie anwachsend lähmt. Auch Kafkas Verhältnis zu Frauen und das Niederschlag im Werk ist paradox. Er war kein verschüchterter, skurriler Junggeselle wie massenhaft seiner Figuren. Ich würde ihn mit seiner großen Schar junger Verehrerinnen heutig früher als “womanizer” markieren.
    Von dieser Art ganzen Widersinnigkeiten und Mehrschichtigkeiten besitzen das Buch für mich richtig spannend gemacht.

    Mein Votum: Für Kafka-Interessierte unbedingt empfehlenswert
    Wertung: 5 / 5

  2. von dieser Art Biographie ist wohl die umfangreichste deutsche Kafkabiographie, mehrere momentan auf dem Absatzgebiet ist. im Gegensatz zu Rainer Stach und Klaus Wagenbach, gibt Peter Andrè Alt einigen Überblick über Kafkas Leben von der Kindheit über die Studenten und Berufzeit bis zum Tod.
    Alt stellt Kafkas Leben allezeit im ßœberbezug zu seinem Werk dar. auf von dieser Art Weise bekommt man ein Gefühl dafür, wie das Werk dieses Autors entstanden ist und wie vielschichtig die Einflüsse sind, die zu den aufsetzen geführt besitzen. Er stellt den Autor im komplexen Geflecht von Beziehungen und den Problemen seiner Uhrzeit dar. Alt gibt ausführliche Deutungen zu allen aufsetzen, der Bände “Betrachtungen” “Ein Landarzt” und “ein Hungerkünstler” wie auch zu den Standarderzählungen “Die Verwandlung”, “das Urteil” und “In der Strafkolonie”
    den Romanfragmenten widmet Alt 3 seperate Kapitel in denen die komplexen Themen und Ebenen der Romanen analysiert entwickeln. an diesem Ort wird nochmals der enge biographische Beziehung deutlich. Er beschreibt ausführlich, mehrere Einflüsse zu den Romanfragmenten geführt besitzen.

    Weiterhin geht er ausführlich auf alle Liebes- und auf wichtige Familienbeziehungen Kafkas ein.
    das Buch setzt aber gewiss eine große Kenntnis von Kafkas Werk voraus. da man ansonsten die Deutungsansätze keineswegs versteht. der Autor findet nah aller Werkanalyse dabei allezeit nochmals in Kafkas reales Leben zurück.
    manches Mal nehmen die Bezüge die Kafkas Werk in Besitz Uhrzeit einordnen sollen, etwas überhand.
    das Buch eignet sich hervorragend für Leser die Kafka bereits kennen und nun tiefer in existieren Werk Besitz Tätigkeit leihen wollen.
    Weiterhin eignet es sich aufgrund der vielen Deutungsansätze sicher gut für Germanistikstudenten, die Kafka keineswegs mögen, sich dabei mit ihm beschäftigen müssen. Das Werk bietet an diesem Ort eine solide Unterlage für die Interpretation.
    Ein weiteres Plus ist ein Werkverzeichnis am Abschluss des Buches. dieses ermöglicht ein schnelles nachschlagen bestimmter Texte.

    Alt nutzte für dieses Buch eine enorme Menge von herausfließen. zu den Primärquellen gehören nah sämtlichen kritischen Ausgaben von H. G. Koch auch die alle bisher erschienen Bücher der historisch Kritischen Verteilung von R. Reuß, wie auch zahlreichen Ausgaben von M. Brod und den amtlichen Schriften folglich ist der Ansatzpunkt der Biographie ein vielschichtiger und auf aktuellste Forschungen basierender Ansatzpunkt.

    Wertung: 4 / 5

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