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Eine zu 85% wahre Geschichte

Von Redaktion Am 23. Dezember 2009

Aus der Amazon. de-RedaktionDie USA sind ein furchtbar großеѕ Gegend. Um еѕ zu erleben, setzt man sich аm besten іn ein Auto υnԁ fährt νοn Küste zu Küste. Unzählige Filme υnԁ Bücher erzählen νοn solchen Fahrten ins Weite υnԁ den Abenteuern on the road. Auch Chuck Klosterman machte sich auf den Weg, über 6500 Meilen νοn New York anschließend Seattle, kreuz υnԁ herüber den Kontinent. Dabei der Musikjournalist hatte eine Mission, еr recherchierte für einigen Artikel über zu Tode gekommene Rock-Stars υnԁ besucht die Originalschauplätze. Vom Hotelzimmer, іn dem der Sex Pistols-Bassist Besitz Freundin erstach, υnԁ jener Ort, an der Lynyrd Skynyrds Privatflugzeug abstürzte, bis zum Tatort νοn Kurt Cobains Schrotflinten-Freitod. Killing yourself to live heißt das Buch im Original etwas treffender, da еѕ іn der Musikwelt tatsächlich oft so іѕt, dass man frühest unsterblich wird, sobald man — auf möglichst unnatürliche Weise — zu Tode gekommen іѕt. Dass аm Abschluss der großen Fahr. . . Weiterlesen. . .

Eine zu 85% wahre Historie

Beliebtheit: 24%

5 Rezensionen zum Buch “Eine zu 85% wahre Geschichte”

  1. S. Szabo sagt:

    Respekt, wie man soviel belanglosen Text auf soviele Seiten verteilen kann. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, dabei ich habe bei diesem Thema wirklich ein interessantes und kurzweiliges Buch erwartet.
    Der Autor reist aus dieser Richtung von Sterbeort zu Sterbeort von Musikern. Gewiss doch an Ort irgendwas interessantes zu diesen Musikern zu berichten anderenfalls auch nur zum jeweiligen Ort, erfahren wir, in welchem Motel er übernachtet hat, was er gegessen hat, wann er sich bekifft hat, das ganze garniert mit zahlreichen langweilige Informationen zu seinem (keineswegs vorhandenen) Liebesleben.
    zu diesem Zweck kommen außerdem Selbstgespräche und Phantasiegespräche, uninteressante Telefonate u. v. m.
    Anschließend 150 Seiten (von knapp 300) habe ich endgültig aufgegeben, außerdem einigen auch nur einigermaßen lustigen anderenfalls interessanten Text zu entdecken.
    Wertung: 1 / 5

  2. Aus dieser Richtung – auch sobald nur 85 Prozent wahr existieren sollen, das stört mich absolut und garnicht. Ich bin mit dem Autoren gerne “durchgebrannt”. Geschrieben, als hätte er mich auf den Trip mitgenommen, war das Buch ein gelesener Urlaub. Leicht von der Pfote gehen die Geschichten, die er um existieren eigentliches Vorhaben herum erzählt: der Hauptakteur schreibt für eine Musikzeitschrift und besucht die Sterbeplätze höher anderenfalls minder bekannter MusikerInnen. Zumindest die Orte und die dazugehörigen Geschichten sind – bis auf das Hörensagen – als wahr einzustufen. Interessant und melancholisch, da gewiss doch die eigenen gemochten Musiker an diesem Ort außerdem einmal sterben.

    Alles, was der Darsteller tut, macht und denkt, steht im Kontakt zur Musik. Zu alle geistigen Bauchwelle gesellt sich ein Musiktitel – das kann anstrengend entwickeln, war es für mich dabei keineswegs.

    Für die schnelle, rasante und amüsante Historie zwischendurch genau das richtige Buch.
    Wertung: 4 / 5

  3. A. Struth sagt:

    Ein, aus meiner Sicht, gewaltig tolles Buch. Chuck Klostermann schafft es inmitten der Liebe zur Musik auch die zu den Fraun zu würdigen. Manches Mal können die Lied anderenfalls Bandbeschreibung etwas zäh existieren, sobald außerdem nie damals von ihn gehört hat. Gewiss doch massenhaft der Todesuhrsachen, Orte und Umstände entwickeln mit Witz erzählt.
    Die verschiedenen Fraun und ihre ßberbezug zu der Hauptfigur sind amisant zulesen. Ich finde, die Vergangenheit wird gut in die Gegenwart gebunden, in charmanten Monologen analisiert er sich oft selbst. Die Charaktere entwickeln gar ihre Eigenarten nur außerdem sympatischer.

    Für mich war es reines Lesevergnügen
    Wertung: 5 / 5

  4. Mc Bigmac sagt:

    Den roten Faden, nämlich die Recherche für einigen Artikel über zu Tode gekommene Rock-Stars plus Besuch der jeweiligen Originalschauplätze, hab ich im Laufe der Historie allezeit mal nochmals vergessen, was bei der Machart dieses Buches dabei durchaus zu verschmerzen war (Klosterman selbst scheint ihn nämlich auch allezeit nochmals vergessen erwerbbar).

    Klosterman reist im Auto herüber die USA und wir reisen mit, vor allem in seinem Kopf, in dem sich Gedanken manches Mal jagen wie die Kugel in einem Flipperkasten auf Amphetamin. . . Besitz innere Bilderwelt und äussere Ereignisse scheinen sich andauernd gegenseitig zu befruchten und der Roman mäandert gar existieren komplexes Liebesleben ebenso wie gar Besitz musikalischen Vorlieben ebenso wie gar die unendliche Weite des amerikanischen Kontinents. An diesem Ort wird eine Kugel angestossen, eine Idee gesponnen – und schwupps, findet man sich irgendwo absolut anders nochmals.

    Klosterman machte mir den Eindruck, als ob existieren unruhiger Geist abwärts einem Dauerschock irgendwer gehörigen Dosis THC steht. Er schreibt dementsprechend hektisch, schräg, eilig und eigenartig-originell. . . .

    Um an dem Buch Spass erwerbbar, muss man kein Ami-Fan existieren, dabei ein bisschen Ahnung von Rockmusik sollte man mitbringen, um die eine anderenfalls keineswegs derselbe Anspielung, die eine anderenfalls keineswegs derselbe Pointe auf Künstler, Alben anderenfalls Songtexte auch nachvollziehen zu können. Das Buch ist sicher keine grosse Literatur, dabei als origineller Trip gar die Gehirnwindungen eines schräg/sympathischen Typs durchaus unterhaltsam (auch sobald am Abschluss der Grossteil der Geschichten früher als gedacht annähernd nochmals vergessen ist).
    Wertung: 4 / 5

  5. Das Buch ist für mich ein Phänomen. Ich konnte mich so gut mit dem Erzähler identifizieren. Chuck Klosterman ist besessen von Musik, genauso wie meine Wenigkeit. zu diesem Zweck hat er geniale und authentische Meinungen über jede Band, jedes Lied und jedes Musikereigniss. Die Informationen sind manches Mal so seltsam, so ironisch und eigenartig, dass man sich beim durchlesen nie gelangweilt fühlt. Das Buch enthält zudem Philsosphien über die oberflächlisten, dabei gewiss doch wichtigsten, Bereiche des Lebens mit viel Ironie und Humor.

    Aus dieser Richtung knapp gefasst: Das Buch ist ein muss für jeden Fan von Rock und New York’sche Humor.
    Wertung: 5 / 5

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