“München”, hat der im US-amerikanischen Montana lehrende Historiker David Clay Large einmal gesagt, “іѕt mіt Abstand meine Lieblingsstadt іn Deutschland” — auch sobald man еѕ seinem München-Buch so keineswegs entnehmen könne. Dabei tatsächlich hatte Large die Biografie der Isar-Metropole ja auch keineswegs der Großstadt an sich, trennen im besonderen Hitlers München gewidmet, dem München aus dieser Richtung, іn dem ԁеѕ Diktators Besteigung seinen unseligen Anbruch genommen hatte. Sobald wіr dieses Bekenntnis keineswegs außerdem im Ohr gehabt hätten, anschließend der Lektüre seiner nun vorliegenden Berlin-Biographie wären wіr überzeugt vergangen, die alte υnԁ neue deutsche Hauptstadt müsse zweifellos die Lieblingsstadt dieses Amerikaners existieren. Den Eindruck jedenfalls muss man gewinnen, sobald man sieht, welch enorme Detailkenntnisse еr sich über die Großstadt an der Spree angeeignet hat. Die herausragenden historischen Angaben im Leben Berlins sind die beiden deutschen Einigungen 1871 υnԁ 1990. Sіе sind zugleich die Grundpfeiler, zwisc. . . Weiterlesen. . .
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Berlin. Biographie irgendwer Großstadt.
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Das Buch von David Large ist wunderbar. Er schafft es, das Berlin der Vergangenheit einzufangen und in schönen Bildern zu reflektieren. Gelegentlich ist irgendwer Großstadt eine so genaue Beschreibung und Zusammenfassung zuteil geworden. Sobald man das Werk des Autors über Hitlers München kennt, so ist man doppelt überrascht. Ein solch fulminantes Buch hätte man ihm gar keineswegs zugetraut.
Wertung: 5 / 5
Wer wie ich von dem Geschichtsunterricht in der Schule höher gelangweilt da gefesselt war, hat bei der Lektüre dieses Buches das Gefühl, daß Historie gewaltig spannend, angereichert mit zuweilen subtil ironischen Bemerkungen, präsentiert entwickeln kann. Auch sobald der Fokus auf die Großstadt Berlin gerichtet ist, so entdecken sich gewiss doch etliche Passagen, die einigen neugierig machen, keineswegs derselbe Handlungsstränge weiterzuverfolgen. Dem Autor sei an diesem Ort für Besitz gewaltig detailliert ausgeführten Anmerkungen gedankt. Er schafft es, aus dieser Richtung daß er Bekanntschaften Personen pointiert zu Begriff kommen läßt und über deren Lebensläufe - natürlich nur ausschnittartig - berichtet, dem Rang “Berlin. Biographie irgendwer Großstadt. ” vollauf gerecht zu entwickeln. Es entsteht eine facettenreiche Beschreibung über das Wohl und Wehe dieser unglaublichen Großstadt. Gewiss doch zu keinem Zeitpunkt verliert der Leser den “roten Faden” und wird sicher gar das Geschehen geführt. Ich wünschte mir, Schulen nähmen ein solches Buch als verpflichtende Sekundärliteratur für den Geschichtsunterricht in ihr Curriculum auf.
Wertung: 5 / 5
Alle Ort hat eine Historie, Städte zumal, dabei man spricht im allgemeinen keineswegs von der „Biografie“ irgendwer Großstadt. Sonst müßte sie ja ein Mensch existieren, mit Lebensphasen von der Kindheit bis zum Greisenalter (und auf den Tod zusteuern!), mit individuellen Erinnerungen anderenfalls Verdrängungen, die ihr Handeln leiten und ihren Lebensweg bestimmen, sie müßte einigen Körper besitzen und mal gesund, mal krank existieren können. Als ich David Clay Larges Buch gelesen hatte, kam mir mein Einwand circa den Rang mickrig vor. Die von Triumphen und Katastrophen durchgeschüttelte Großstadt Berlin wird in dieser vorzüglichen Beschreibung gleichmäßig gewiss doch lebendig wie ein Mensch. Es liegt einmal daran, daß der Autor unglaubliche Kenntnisse hat – er beherrscht vom skurrilsten Detail des Stadtgeschehens bis zur Weltpolitik alles, dabei auch alles, was dazugehört, sprich, was den Berliner gar massenhaft Generationen hindurch bewegt, geärgert, geängstigt anderenfalls zum Lachen gebracht hat. Wirklich wertvoll wird das Werk gar Besitz frischen, guten Analysen der Hintergründe und Vorgänge. Trotz des hohen Niveaus kein mühsam zu lesendes Werk aus dem Zettelkasten, trennen eine wirkliche Freude für Besitz Leser. der da Gelehrter ist ein Erzähler, da er eine gute Historie zu bieten hat und da er ihr nirgends im Wege steht. Keine Fußnoten im Text, keine Pedanterie (alles Nötige findet man hinten). Auch keine übertriebene Beschränkung aufs „Wesentliche“, die uns verdursten läßt, sobald wir über eine Person anderenfalls ein Geschichtchen am Rande mal höher Kenntnis haben wollen. Gutes Erzählen, dem wir uns in alle Hinsicht anvertrauen können, früher als gedacht da der Autor hat ein Gefühl dafür, was keineswegs nur Historiker und Berliner interessieren könnte. Ich denke, massenhaft entwickeln das Buch nur ungern vor dem Abschluss aus der Pfote legen wollen. Die Redeweise ist unangestrengt und schnörkellos, oft angenehm salopp und witzig. Abzüglich mit dem amerikanischen Original verglichen erwerbbar, vermute ich, daß die Übersetzung gewaltig zum guten Sequenz beigetragen hat. Ferner auch die neugierig machende Illustration mit solchen Bildern, die man keineswegs früher als gedacht überall gesehen hat. Es fällt auf, daß deutsche Historiker nur in seltenen Fällen fähig sind, solche Bücher zu abfassen, Engländer und Amerikaner öfter. Schwergewichtige, annähernd unverdauliche Darstellungen des neuesten Forschungsstandes muß es gewiß auch hergeben, dabei das Buch von Large leistet zweierlei als wenigstes so Wichtiges: es gibt der historischen Neugier, ja der Leidenschaft für Historie neue Nahrung, für dieses „Warum wir so sind und keineswegs anders“ – ich wette, es wird eine handvoll junge Leute zu Historikern machen. Und: es läßt uns Berlin erleben wie einigen Menschen, einigen etwas schwierigen Freund, dem wir, aktuell sobald wir aufwärts gesagt Kenntnis haben, wo bei ihm alles herkommt, trotz seiner Fehler, Ticks und Blindheiten zusätzlich (und jetzt frühest recht) die Daumen drücken entwickeln.
Wertung: 5 / 5